Bürgermeisterin sorgt schon im ersten Wahlgang für klare Verhältnisse
LEONDING. Sabine Naderer-Jelinek (SPÖ) kann sich bereits im ersten Wahlgang durchsetzen und sichert sich erneut das Amt der Bürgermeisterin. Auch im Gemeinderat kann die SPÖ stark hinzugewinnen. Mit 55,22 Prozent wurde die seit zweieinhalb Jahren amtierende Bürgermeisterin im ersten Wahlgang erneut zur Stadtchefin gewählt.

„Es ist ein unglaublich gutes Gefühl zu sehen, dass die Leondinger meine Arbeit für die Menschen in Leonding so schätzen. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind und Leonding in die richtige Richtung entwickeln. Dahinter steckt natürlich auch ein großartiges Team, bei dem ich mich herzlich bedanke. Ein großes Danke auch an meine Familie, die mich immer unterstützt und natürlich an alle, die mir ihre Stimme gegeben haben. Ich bin überwältigt“, freut sich Naderer-Jelinek. Die weiteren Kandidaten konnten bei der Bürgermeisterwahl keine ernsthafte Gefahr darstellen. Thomas Neidl (ÖVP) kam auf 14,95 Prozent, Sven Schwerer (Grüne) auf 14,05 Prozent, Michael Täubel (FPÖ) auf 12,41 Prozent und Markus Prischl (NEOS) auf 3,37 Prozent.
Enges Rennen um Platz zwei
Die SPÖ Leonding konnte mit 40,14 Prozent ihre Vorherrschaft auch im Gemeinderat deutlich ausbauen. Im Kampf um den zweiten Platz setzte sich die ÖVP mit Spitzenkandidat Vizebürgermeister Thomas Neidl mit 18,89 Prozent knapp gegen die Grünen durch: „Wir haben zwar ein Mandat verloren, uns aber den zweiten Platz zurückgekämpft. Dass wir beide Stadträte halten konnten, ist positiv“. Auch Grünen-Stadtrat Sven Schwerer ist mit dem Ergebnis von 17,67 Prozent sehr zufrieden. „Es gibt bei dieser Wahl eigentlich nur zwei Gewinner. Und neben der SPÖ sind sicher wir einer davon“, so Schwerer. Die FPÖ um Vizebürgermeister Michael Täubel musste hingegen einen Rückfall um rund zehn Prozent hinnehmen.
Zweiter Stadtrat für Grüne
Besonders der Umstand, dass sich für die Grünen ein zweiter Sitz im Stadtrat ausgeht, lässt Sven Schwerer jubeln: „Das ist wirklich eine Punktlandung zum ‚Traumergebnis‘. Mit einem zweiten Stadtrat lässt es sich gleich ganz anders arbeiten.“ Um welches Ressort sie sich bemühen, steht noch nicht fest, sie sind aber in guter Verhandlungsposition.


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