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LEONDING. Das und zahlreiche tägliche Pendler stellt Leonding in Sachen Verkehr vielerorts immer wieder vor Herausforderungen. Um die Situation für möglichst alle Verkehrsteilnehmer zu optimieren, hat die Stadtgemeinde ein Mobilitätskonzept erstellt, das der Gemeinderat in seiner Sitzung Ende Januar beschlossen hat.

Das Harter Plateau ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Leonding. (Foto: Ewald Kahlbacher)
Das Harter Plateau ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Leonding. (Foto: Ewald Kahlbacher)

Seit einem Jahr arbeitet die Stadt Leonding gemeinsam mit einem Grazer Verkehrsplanungsbüro an einem neuen Mobilitätskonzept. Hierfür wurde ein sogenannter Lenkungsausschuss mit Vertreterinnen und Vertretern der politischen Fraktionen und der Fachabteilung im Rathaus eingerichtet. Wichtigste Aufgabe im Zuge der Konzepterstellung war es, gemeinsame Ziele und daraus resultierend einen parteiübergreifenden Konsens in der Mobilitätszukunft Leondings zu finden.

Folgende Ziele wurden abgestimmt und in priorisierender Reihenfolge festgesetzt: Erreichbarkeit für alle Verkehrsmittel sowie eine klare Priorisierung von Fußgängern und Radfahrern vor dem öffentlichen Verkehr und dann erst dem Individualverkehr. Außerdem soll Leonding eine Stadt der kurzen Wege werden. Die Mobilitätsziele sollen außerdem eng mit dem Stadtentwicklungskonzept „Leonding 2030“ abgestimmt werden. Ganz generell hat sich herauskristallisiert, dass der Leondinger Gemeinderat dem Lebensraum Priorität vor dem Verkehrsraum geben möchte, mit dem klaren Fokus auf Verkehrssicherheit. Zusätzlich sollen beim Thema Mobilität weitere regionale Kooperationen eingegangen werden.

Bürger eingebunden

Parallel dazu erarbeiteten die Experten Erhebungen und Analysen des Leondinger Verkehrsgeschehens und Verbesserungspotentiale aus, die als Grundlage für spätere Maßnahmen dienen. Mithilfe einer anonymen Befragung und mehreren Infoabenden konnten auch Bürger ihr Wissen und ihre Anregungen miteinbringen. So konnten zusätzliche Brennpunkte gefunden und Handlungsbedarf abgeleitet werden. Das nun beschlossene Mobilitätskonzept wird in den kommenden Jahren als politisch abgestimmtes und richtungsweisendes Instrument dienen, an dem sich die Stadtverwaltung orientiert.

Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek und Stadtrat Armin Brunner (Ausschussobmann Stadtplanung und Mobilität) sind sich einig: „Die erstmals beschlossenen Verkehrspolitischen Leitlinien geben klar die Richtung vor, in der sich die Leondinger Mobilität entwickeln soll. Jetzt gilt es die vorgeschlagenen Maßnahmen konsequent in den nächsten Jahren umzusetzen.“ Bereits heuer werden zum Beispiel die Verkehrsberuhigung der Ehrenfellnerstraße sowie Straßenrückbauten gegen ungewollten Durchzugsverkehr in den Wohnsiedlungen umgesetzt.

Öffentliche Präsentation

Bei einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 10. Februar, um 18 Uhr im Doppl:Punkt wird das Konzept den Bürgern präsentiert. Anmeldungen für den Infoabend sind im Bürgerservice unter 0732/6878-0 möglich.


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