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LEONDING. Neben dem Neubau der Volksschule und Musikmittelschule im Leondinger Zentrum fordert die ÖVP Leonding, auch das Thema Gymnasium nicht aus den Augen zu verlieren, sondern aktiv anzugehen und eine nachhaltige Lösung herbeizuführen. Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek (SPÖ) lässt die Kritik jedoch nicht auf ihr sitzen.

Vizebürgermeister Thomas Neidl, Büroleiter GR Andreas Lindlbauer, Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander und Fraktionsobmann Jochen Landvoigt (v.l.) besprachen die Forderung nach einem Gymnasium für Leonding. (Foto: Engelsberger)

„Rund um das Thema Gymnasium ist es in Leonding in letzter Zeit leider etwas ruhiger geworden. Die Bildung unserer Kinder und Jugendlicher ist das wichtigste Fundament für die Zukunft. Daher muss in diese auch nachhaltig investiert werden“, betonen Leondings Vizebürgermeister Thomas Neidl und ÖVP-Fraktionsobmann Jochen Landvoigt. 

Vizebürgermeister Neidl und Fraktionsobmann Landvoigt waren kürzlich zum Antrittsbesuch beim neuen Büroleiter von Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander zu Gast. Andreas Lindlbauer ist ebenfalls Leondinger und auch als Gemeinderat aktiv. Diese Gelegenheit nutzten Neidl und Landvoigt, die Forderung nach einem Gymnasium für Leonding auch direkt bei Bildungslandesrätin Haberlander zu deponieren. 

Ein wichtiger Punkt bei einem neuen Gymnasium wird die Ausbildung und Förderung im digitalen und kreativen Bereich sein. „Wir fordern die Bürgermeisterin der Stadt Leonding auf, rasch das bereits vorhandene Konzept für das Gymnasium aufzugreifen und aktiv zu werden, damit es in dieser Sache endlich Fortschritte gibt“, so Neidl und Landvoigt abschließend.

Bürgermeisterin spielt Ball an ÖVP zurück

„Wir haben uns vor zwei Jahren mit einem einzigartigen Konzept um ein Gymnasium für Leonding beworben. Seither haben wir von den Entscheidungsträgern beim Bund und beim Land OÖ nicht mehr viel zu diesem Thema gehört. Ich wünsche mir, dass die ÖVP Leonding ihrer Forderung bei den relevanten – übrigens ÖVP geführten – Stellen beim Bund und beim Land OÖ Nachdruck verleiht, anstatt bei der Stadt Leonding, die in dieser Geschichte nichts zu entscheiden hat“, fordert Sabine Naderer-Jelinek, auf parteipolitischen Hickhack zu verzichten.

 


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