Paschingerin erhält Preis für innovative Abschlussarbeit
PASCHING/WELS. Zwölf Absolventen und ein Forschungsassistent der FH OÖ Fakultät Wels wurden am Mittwoch, 11. Mai, vom FH-Förderverein Wels mit dem „INNOVATIONaward FH Wels 2022“ prämiert. Lisa Mitter (24) aus Pasching hat das Bio- und Umwelttechnik-Studium abgeschlossen und mit ihrer ausgezeichneten Masterarbeit den dritten Rang in der Kategorie Umwelt & Naturwissenschaften erreicht.

Mit dem INNOVATIONaward FH Wels holt der FH-Förderverein Wels bereits zum 19. Mal die innovativsten Masterarbeiten der Welser FH vor den Vorhang und zeigt so der Öffentlichkeit, wie spannend ein technisch-naturwissenschaftliches Studium sein kann. Mit diesem Preis werden praxisnahe und innovative Abschlussarbeiten und Forschungsassistenten ausgezeichnet. Die hoch dotierten Zuwendungen für die zwölf prämierten Masterarbeiten und den Forschungsassistenten wurden vom FH-Förderverein Wels gesponsert. Der jeweilige Kategorie-Gewinner kann sich über einen Scheck in der Höhe von 1.500 Euro freuen, der Zweit- und Drittplatzierte erhält je 500 Euro.
„Wir freuen uns, wieder einen INNOVATIONaward in Präsenz abhalten zu können. Unser Ziel ist es, junge Talente mit ihren Ideen und Lösungen vor den Vorhang zu holen. Sie sind die Innovationsmotoren und die Treibkraft für unsere Wirtschaft“, sagt Clemens Malina-Altzinger, Obmann des FH-Fördervereins Wels.
Hoffnung bei Hirntumoren
Die 24-jährige Bio- und Umwelttechnik-Absolventin Lisa Mitter aus Pasching belegte in der Kategorie Umwelt und Naturwissenschaften den dritten Platz. Sie hat ihre Masterarbeit im Labor der Theoretischen Neurochirurgie am Kepler Universitätsklinikum Linz verfasst, welches sich der translationalen Forschung an Hirntumoren widmet.
Patienten, die an der häufigsten und aggressivsten Form von Hirntumoren (Glioblastome) leiden, haben trotz umfangreicher Therapie eine äußerst schlechte Prognose. Ein wesentliches Kennzeichen von Krebszellen ist die Fähigkeit, ihren Fettstoffwechsel umzustellen. Dies ist notwendig, da sie sich schnell teilen und einen erhöhten Energie- und Fettbedarf haben. Demzufolge gewinnt der Fettstoffwechsel zunehmend an Interesse als potenzielles Ziel in der Krebstherapie.
„Im Zuge meiner Masterarbeit habe ich daher das Zusammenspiel zweier Marker, welche sich als vielversprechende therapeutische Zielstrukturen eignen könnten, sowie ihre Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel in Hirntumoren mit molekularbiologischen Methoden näher untersucht. Dies ist wichtig, um neue Therapieansätze zu erforschen und voranzutreiben, wodurch die Lebensqualität und Lebenserwartung der Betroffenen nachhaltig verbessert werden soll.“


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