Das Internationale Fensternetzwerk (IFN) verzeichnet Umsatzplus von über 20 Prozent

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David Ramaseder Tips Redaktion David Ramaseder, 19.05.2022 14:05 Uhr

TRAUN/OÖ. Die führende europäische Unternehmensgruppe für Komplettlösungen rund um Fenster, Türen, Fassaden und Sonnenschutz mit Sitz in Traun erreicht im vergangenen Geschäftsjahr 2021 eine Umsatzsteigerung von über 20 Prozent. Das Rekord-Investitionspaket von 400 Millionen Euro bis 2026 unterstreicht die Wachstumsstrategie des Familienkonzerns. Die IFN-Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, mit hochwertigen und energieeffizienten Produkten einen positiven Beitrag zur Klimawende zu leisten.

Alle IFN-Unternehmen trugen dank des positiven Marktumfeldes, der hohen Qualität der Produkte und der innovativen Leistungen zum starken Wachstum bei. So legte etwa Internorm, Europas führende Fenstermarke, um 14,2 Prozent zu. Die europäische Unternehmensgruppe erwirtschaftete mit einem Umsatz von 785 Millionen Euro (653 Millionen Euro im Vorjahr) ein Plus von 20,2 Prozent und dabei einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 57,5 Millionen Euro. Das Eigenkapital erhöhte sich um weitere 36,6 Millionen Euro und liegt nun bei rund 281 Millionen Euro.

„Dank unserer starken Partner-Unternehmen im Netzwerk und eines vorausschauenden Investitionsprogramms blicken wir auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Um unseren Erfolgskurs fortzusetzen, investieren wir ca. 400 Millionen Euro in neue Produkte und weitere Produktionskapazitäten und verstärken die Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen. Die Bedeutung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung war schon immer ein wichtiges Anliegen des Familienunternehmens und wird in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen“, fasst Finanzvorstand Johann Habring zusammen.

Rekordinvestitionspaket: 400 Mio. Euro bis 2026

In den kommenden fünf Jahren plant die IFN-Gruppe die Rekordinvestitionssumme von 400 Millionen Euro, um mit hochmodernen Produktionsstätten die Kapazitäten für die laufend steigenden Bau- und Sanierungstätigkeiten zu schaffen. Etwa die Hälfte davon werden bei Internorm investiert, weitere 140 Millionen Euro bei Schlotterer (davon bis zu 120 Millionen Euro in ein drittes Werk) und 20 Millionen Euro für die Standortausbauten bei TOPIC in Sarleinsbach sowie bei HSF in der Slowakei. Alle Projekte liefern einen substanziellen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung und der Arbeitsplatzsicherung im Umfeld der Betriebe. Weitere 40 Millionen Euro entfallen auf die anderen IFN-Unternehmen für Ersatz- und Nachhaltigkeitsinvestitionen.  

Neben klassischen Investitionen in innovative Technologien und Produkte werden auch die Bereiche Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Mitarbeiterentwicklung vorangetrieben. „Wir bauen unsere Investitionsstrategie weiter aus. Wie schon in der Vergangenheit legen wir auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft.  Mit unseren hochqualitativen und energieeffizienten Produkten leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Klimawende“, erläutert IFN-Vorstand Johann Habring. In den vergangenen fünf Jahren investierte IFN bereits über 150 Millionen Euro.

Voller Fokus auf Wirtschaftsstandort Österreich

Die starke Marktposition und Finanzkraft sorgen nicht nur beim Umsatz, sondern auch bei den Mitarbeitern für ein Plus. 2021 zählte die IFN-Gruppe 4.082 Mitarbeiter. Dies entspricht einem Zuwachs von 126 Beschäftigten gegenüber 2020. „Wir sind stolz, dass wir die IFN-Familie erstmalig auf über 4.000 Mitarbeiter vergrößern konnten. Mehr als 70 Prozent davon arbeiten in Österreich – ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Österreich“, so IFN-Miteigentümer und Unternehmenssprecher Christian Klinger stolz.

Auch die Umsatzaufteilung nach Ländern zeigt die Marktposition und Bedeutung des Internationalen Fensternetzwerks, nicht nur am österreichischen Markt, sondern im gesamten europäischen Raum. Fast zwei Drittel des Umsatzes werden in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) erwirtschaftet, davon 38 Prozent in Österreich, knapp 17 Prozent in Deutschland und sieben Prozent in der Schweiz.

„Zeit zu handeln“: Investitionen in die Zukunft statt Strafzahlungen

Gewachsen sind 2021 allerdings auch die Treibhausgasemissionen der österreichischen Industrie: laut vorläufigen Daten der EU-Kommission um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Eine erfolgreiche Klimawende sieht anders aus und uns läuft die Zeit davon! Wir müssen jetzt alle Hebel in Bewegung setzen, um die Klimawende zu erreichen und benötigen dafür entsprechende politische Rahmenbedingungen. Vor allem im privaten Wohnbau liegt ein immenses Potenzial für den Klimaschutz, das genutzt werden muss“, fordert Klinger.

Durch eine umfassende thermische Sanierung können gemäß einer Studie der deutschen Energieagentur „dena“ mehr als drei Viertel des Energiebedarfs eines Gebäudes eingespart werden. Daher fordert Klinger langfristig ausgerichtete sowie schnell wirkende Sanierungsförderungen. „Es gibt in Krisenzeiten kaum einen einfacheren Hebel, um die Wirtschaft mit regionaler Wertschöpfung anzukurbeln und gleichzeitig mit sinnvollen Investitionen im Bereich Klimaschutz voranzukommen. Italien macht es vor und zeigt, dass attraktive Fördermodelle schnell und zielgerichtet wirken. Österreich muss in die Zukunft investieren, statt Geld durch Strafzahlungen zu verheizen. Es ist definitiv Zeit, zu handeln“, appelliert der Unternehmenssprecher.

Auswirkungen der Ukraine-Krise

„Die Themen Materialbeschaffung und Rohstoffpreise begleiten uns im IFN-Netzwerk nun schon länger. Es gelingt uns bisher sehr gut, auf die dynamischen Marktbedingungen durch Agilität und die vereinten Kräfte im Familienkonzern einzugehen“, erläutert Vorstand Johann Habring.

Die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts sind jedoch für die IFN-Unternehmen mit stärkerem Bezug zur Krisenregion noch nicht vollständig absehbar: „Wir kommen bestehenden vertraglichen Verpflichtungen auch im Kundeninteresse nach. Neuaufträge werden konsequent aus der Region an andere Standorte außerhalb von Russland und Belarus verlagert. Wir halten uns dabei an das moralisch Richtige und zusätzlich an das, was die Politik vorgibt“, ergänzt Christian Klinger.

Insgesamt erwartet die IFN-Holding trotz der unsicheren weltpolitischen Lage nach einem vielversprechenden ersten Quartal für 2022 ein weiteres organisches Umsatzplus. „Auch in den aktuell sehr herausfordernden Zeiten bleiben wir optimistisch und unsere Ziele ehrgeizig. Durch die hervorragende Marktposition, die wir uns in den letzten Jahren erarbeitet haben, sind wir gerüstet für das Sanierungsjahrzehnt, das für uns klar im Zeichen der Klimawende steht“, fasst IFN-Unternehmenssprecher Christian Klinger den Ausblick zusammen.

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