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Gemeinde Kirchberg-Thening beschloss Resolution und fordert Maßnahmen vom Land OÖ

Marlis Schlatte, 28.12.2022 14:22

KIRCHBERG-THENING. In der vergangenen Gemeinderatssitzung wurde auf Antrag der SPÖ Kirchberg-Thening eine Resolution zur Entlastung der Gemeinden und Städten in OÖ beschlossen. Dabei werden zusätzliche Hilfsgelder und Maßnahmen von der Landesregierung gefordert. Ansonsten drohe ein finanzieller Kollaps.

 (Foto: magele-picture/stock.adobe.com)
(Foto: magele-picture/stock.adobe.com)

Die Gemeinden seien von der hohen Inflation und der Energiekrise besonders hart betroffen, denn vor allem hohe Energie- und Baukosten, etwa für Schulen, Kindergärten und andere öffentliche Einrichtungen, spielen auf Gemeindeebene eine große Rolle. Die vom Bund zugesagte zusätzliche Milliarde für alle österreichischen Gemeinden helfe nur bedingt, da die Gemeinden 50 Prozent der Projektkosten selbst finanzieren können müssen, was für viele nicht möglich ist.Kirchberg-Thening könne sich derzeit noch glücklich schätzen, da die Erneuerung der Energieverträge erst 2023 wieder anstehen würden - doch nächstes Jahr werde das Problem die Gemeinde dann ebenfalls treffen, so die Gemeindevertreter. Auch mit der Sanierung der Volksschule hätte Kirchberg-Thening Glück gehabt. Denn das Projekt wurde noch vor der Krise umgesetzt und war damit noch um ein Vielfaches billiger, als es jetzt kosten würde.

Gaspreisdeckel gefordert

Mit der Resolution fordert die Gemeinde Kirchberg-Thening nun Landeshauptmann Thomas Stelzer dazu auf, zusätzliche Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen und und im Rahmen seiner Möglichkeiten wirkungsvolle Maßnahmen zu setzen. „Immerhin hat auch das Land Oberösterreich von den Teuerungen profitiert und über 300 Mio. Euro an Mehreinnahmen generiert. Dieses Geld sollte nun jenen zur Verfügung gestellt werden, die auch die Kosten tragen: die Gemeinden“, so die Gemeinde Kirchberg-Thening. Konkrete Forderungen sind etwa die Entkoppelung des Strom- und Gaspreises, die Einführung eines Gaspreisdeckels sowie eine Sensibilisierungskampagne in den Städten und Gemeinden, damit dort, wo es sinnvoll ist, Energie eingespart werden könne, ohne das soziale und gesellschaftliche Zusammenleben in den Kommunen zu gefährden.


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