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LEONDING. Die Stadtgemeinde Leonding und die LINZ AG begegnen dem Klimawandel mit einem umfangreichen Fernwärmeausbau. Die effiziente, umweltfreundliche und platzsparende Heizform gilt als eine Schlüsseltechnologie der Energiewende bzw. -zukunft.

Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek und LINZ AG Vorstandsdirektor Josef Siligan (Foto: LINZ AG/Kerschbaummayr)

Aktuell sind rund 3.200 Wohnungen in Leonding ans Fernwärme-Netz der LINZ AG angeschlossen. Diese befinden sich vornehmlich in Mehrparteienhäusern. Ein neues Angebot richtet sich verstärkt an Besitzer von Ein- und Zweifamilien- sowie Reihenhäusern. Ihnen wird bis 2035 der Umstieg von einem fossilen Heizsystem auf Fernwärme ermöglicht. Geplant ist, jährlich rund 80 Objekte neu ans Netz anzuschließen.

„Wir sind aktuell mit einer Vielzahl von Anfragen konfrontiert. Insbesondere im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser ist das Interesse an Fernwärme stark gestiegen. Schon jetzt bestehen mehr als 150 Anfragen für Neuanschlüsse aus Leonding“, berichtet Vorstandsdirektor Josef Siligan. Im Zentrum der Ausbaupläne steht ein Online-Service, das jetzt auch für Adressen in Leonding verfügbar ist und Interessierte auf einfachem Weg über die Möglichkeiten informiert und die Planung erleichtert.

Auf Linz folgt Leonding

„Bei der Fernwärme verfolgen wir seit den 1970er Jahren in Linz und seit 2008 in Leonding eine Ausbauoffensive, die wir nun nochmals deutlich intensivieren. Erst kürzlich haben wir unser Ausbauprogramm für Linz vorgestellt, jetzt geht es in Leonding weiter. Mit der Erweiterung unseres Angebots auf Ein- und Zweifamilienhäuser inkl. Reihenhäuser ermöglichen wir noch mehr Menschen als bisher die Nutzung von Fernwärme“, sagt LINZ AG-Vorstandsdirektor Josef Siligan.

Ökologische Alternative

„Die Nachfrage nach Fernwärme nimmt deutlich zu, deshalb haben wir die LINZ AG als einen von zwei Anbietern in Leonding ersucht, ihre Ausbaupläne in der Stadt mit uns zu präsentieren. Mit dem neuen Tool kann jede und jeder in Leonding nachvollziehen, ob es eine realistische Chance auf einen Fernwärmeanschluss gibt oder man sich eher nach Alternativen umschauen sollte. Der präsentierte Plan wird hunderten Menschen eine alternative Wärmeversorgung zu Öl und Gas bieten und Leonding damit einen weiteren Beitrag zum Erreichen übergeordneter Klimaziele leisten können. Ich bedanke mich bei allen Verantwortlichen, dass wir als viertgrößte Stadt in OÖ bei diesem Thema einen verlässlichen Partner an unserer Seite haben“, so Leondings Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek.

Wo eine Umstellung nicht durchführbar ist, wird die Möglichkeit der Umstellung auf ein alternatives umweltfreundliches Wärmesystem – Wärmepumpe, Pellets (optional mit Photovoltaik) – geboten. Den Anschluss prüfen ist unter www.linzag.at/fernwaermeanschluss möglich.


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