Kirchberg-Thening sagt "Hundstrümmerl" mit Info-Kampagne den Kampf an
KIRCHBERG-THENING. Die Gemeinde geht mit einer Informationskampagne in die Offensive, um dem Problem des liegengelassenen Hundekotes an den Straßenrändern entgegenzuwirken. Denn die Hundehäufchen werden bei Spaziergängen mit den Vierbeinern immer wieder von Hundebesitzern liegen gelassen. Der Unmut über das achtlose Verhalten ist groß.

Kirchberg-Thening ist mit seinen 167 angemeldeten Hunden eine Gemeinde vieler Hundeliebhaber. Kein Wunder, bieten die elf Ortschaften viele Möglichkeiten ausgedehnter Spaziergänge – ein richtiges Paradies für die vierbeinigen Freunde. Nur vernachlässigen viele Hundebesitzer ihre Pflichten.
„Es ist egal, wo man im Ort spazieren geht, man sieht an den Feldrändern überall hinterlassene Hundeexkremente. Das ist weder gustiös noch ist es verantwortungsvoll von den Hundebesitzern, die ihren Pflichten des Wegräumens nicht nachkommen. Leider hat das rücksichtslose Verhalten in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Daher haben wir uns im zuständigen Ausschuss dazu entschlossen, dagegen vorzugehen. Mit mehreren Maßnahmen wollen wir die Hundehalter auf ihre Pflichten hinweisen. Dadurch erhoffen wir uns zumindest eine Verbesserung der Situation“, so der Obmann des Umweltausschusses, Christoph Klebinder.
Dazu wurden vor kurzem Aufsteller angeschafft, die an exponierten Stellen auf die Pflicht der Besitzer der Vierbeiner hinweisen, dass diese den Hundekot nach verrichtetem Geschäft auch wegräumen müssen. Das soll laut Klebinder jedoch nur der erste Schritt im Kampf gegen hinterlassenen Hundekot sein: „Es braucht eine breit angelegte Info-Kampagne, die das Bewusstsein der Hundebesitzer für mehr Solidarität schärft. Wir leben alle in dieser Gemeinde und wir alle, ohne Ausnahmen, sollten auch persönlich dafür sorgen, dass sie so sauber wie möglich bleibt.“


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