Streit um Bankomat in Freindorf: Bisher keine Einigung
ANSFELDEN. Im Streit um den Erhalt des Bankomaten im Stadtteil Freindorf gibt es immer noch keine Lösung. Für den Weiterbetrieb soll die Stadtgemeinde nun 17.000 statt ursprünglich 25.000 Euro pro Jahr bezahlen. Partoll hält das neue Angebot für „nicht minder unverschämt als das alte“.

Trotz bester Umsätze soll der Bankomat im Stadtteil Freindorf bald abgebaut werden. Grund dafür: Die Betreiberfirma, welche sich im Eigentum der österreichischen Banken befindet, kündigte den Vertrag auf und wollte erst 25.000 Euro jährlich von der Stadtgemeinde Ansfelden für den Weiterbetrieb.
Nun wurde das Angebot auf 17.000 Euro gesenkt – Bürgermeister Christian Partoll zeigt sich unzufrieden: „Das neue Angebot ist nicht minder unverschämt. Die Leute werden im Regen stehen gelassen.“ Vor allem ältere Menschen seien darauf angewiesen, in ihrem Wohnumfeld jederzeit Bargeld abheben zu können.
Ein entsprechendes Versorgungsnetz liege in der Verantwortung der Banken. „Schließlich zahlen alle Kunden dafür und man könnte die Milliardengewinne auch für Serviceleistungen einsetzen“, so Partoll. Die Gemeinde wolle derart hohe Kosten nicht übernehmen, stehe für Gespräche mit Bundespolitik und Banken aber bereit.


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