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WILHERING. Am 24. April 2024 fand eine wichtige Gemeinderatssitzung in Wilhering statt zum Thema Bodenverbrauch.

Wilhering setzt sich für Umwelt ein. (Foto: bcapics/stock.adobe.com)
Wilhering setzt sich für Umwelt ein. (Foto: bcapics/stock.adobe.com)

In einer Gemeinderatssitzung wurde einstimmig ein Antrag der Grünen Fraktion angenommen, der eine Überarbeitung des Flächenwidmungsplans vorsieht. Ziel ist es, ausgewiesenes Bauerwartungsland zu löschen und Maßnahmen zu ergreifen, um bereits gewidmetes Bauland sowie Leerstände zu mobilisieren Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund des zunehmenden Bodenverbrauchs, der Wilhering direkt in die Versorgungsunsicherheit führt.

Folgen des Klimawandels

Die Grünen betonen die Bedeutung, vorhandenen Boden zu schützen und besser zu nutzen, anstatt immer neue Flächen zu bebauen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der AGES warnt vor den Folgen des Klimawandels für die Bodenerträge. Mit der aktuellen Bodenverschwendung ist die Lebensmittelsouveränität in der Region bedroht. Laut der kürzlich veröffentlichten Studie der AGES verschärft der Klimawandel die Situation in der Region, die Ertragskraft der Böden wird abnehmen. Die dann noch fruchtbarsten Böden werden sich vom Osten Österreichs in das OÖ. Alpenvorland verlagern. Die einstimmige Zustimmung des Gemeinderats zeigt das klare Engagement von Wilhering, gegen Bodenverschwendung vorzugehen und die Lebensmittelsicherheit zu schützen.

Viele Bauflächen und Häuser

Wilhering verfügt über 19 Hektar ungenutztes Bauland, das für Hunderte von Parzellen ausreicht. Hinzu kommen andere Möglichkeiten wie leerstehende Gebäude, die renoviert und genutzt werden könnten


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