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ALLHAMING. Als Helmut Wenschitz 1990 in Wels eine kleine Kaffee-Konditorei eröffnete, war er allein in der Backstube. Heute – 35 Jahre später – ist sein Name in der Welt der Confiseriekunst ein Begriff, sein Werk ein international ausgezeichnetes Vorzeigebeispiel österreichischer Handwerkskunst.

 (Foto: Harald Stampfer)
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Geboren aus der Leidenschaft für feine Pralinen, entwickelte sich die Confiserie Wenschitz Stück für Stück weiter – mit viel Mut, Kreativität und dem festen Glauben an Qualität. Schon früh wagte sich der gelernte Bäcker- und Konditormeister an eigene Pralinenkreationen und präsentierte diese 1994 erstmals auf einer Fachmesse. Der mutige Auftritt zahlte sich aus: Die hohe Qualität und der Innovationsgeist fanden rasch Anklang, weit über die Grenzen Oberösterreichs hinaus.

Im Jahr 2000 folgte ein entscheidender Schritt: Wenschitz verkaufte sein Café in Wels, konzentrierte sich ganz auf die Pralinenproduktion in Allhaming und stellte erste Mitarbeiter ein. Aus dem kleinen Handwerksbetrieb wurde eine spezialisierte Manufaktur, die inzwischen führende Konditoreien im In- und Ausland beliefert.

Ein Meilenstein war das Jahr 2012, als sich Helmut Wenschitz auf die Suche nach der seltensten Kakaobohne der Welt machte. In Peru wurde er fündig: Im abgelegenen Maranon-Tal stieß er auf die als ausgestorben geltende „Pure Nacional“-Bohne. Dank eines Exklusivvertrags mit lokalen Bauern bringt er seither eine der aromatischsten Kakaosorten exklusiv nach Österreich – fair gehandelt und einzigartig im Geschmack.

Seine wohl kühnste Vision wurde 2019 Wirklichkeit: Nach nur elf Monaten Bauzeit eröffnete Wenschitz in Allhaming die erste Pralinenwelt Österreichs – inklusive des mit 12,27 Metern höchsten Schokoladenbrunnens der Welt, der noch am selben Abend als Weltrekord bestätigt wurde. Über 1.000 Quadratmeter widmen sich dort ganz der Kunst der Praline – ein Erlebnisort für Genießer und Neugierige gleichermaßen.

Beim Jubiläumsevent zum 35-jährigen Bestehen dankte der Maître Chocolatier nicht nur seinen treuen Partnern und Mitarbeitern, sondern auch Familie und Freunden, ohne die dieser Weg nicht möglich gewesen wäre und blickte zurück auf dreieinhalb Jahrzehnte voller Arbeit, Kreativität und süßer Erfolge.


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