Grundsatzbeschluss für den Erhalt der drei Feuerwehrstandorte in Kematen gefasst
KEMATEN. In der letzten Gemeinderatssitzung des vergangenen Jahres wurde ein richtungsweisender Beschluss zur langfristigen Sicherung der Feuerwehr-Schlagkraft in Kematen an der Krems gefasst. Dabei wurde die Bürgermeisterpartei ÖVP von den drei weiteren Fraktionen im Gremium überstimmt.
Ein gemeinsamer Antrag von FPÖ, SPÖ und PRO Kematen zur Aufrechterhaltung aller drei Feuerwehrstandorte – Kematen, Achleiten und Gerersdorf-Schachen – sowie zur Einleitung der weiteren Schritte für den Neubau des Feuerwehrhauses Gerersdorf-Schachen wurde mit 16 von 25 Stimmen mehrheitlich angenommen. Die Abstimmung erfolgte geheim auf Antrag der ÖVP. Bemerkenswert dabei: Ein von Bürgermeister Markus Stadlbauer und der ÖVP eingebrachter Gegenantrag wurde nach einer Sitzungsunterbrechung zurückgezogen, nachdem sich bereits im Vorfeld eine klare Mehrheit für den gemeinsamen Antrag abgezeichnet hatte.
Drei Standorte als Rückgrat
Die Entscheidung stützt sich auf die aktuelle Gefahrabwehr- und Entwicklungsplanung (GEP), die das bestehende Drei-Standorte-Modell eindeutig als effizienteste Lösung für den Pflichtbereich Kematen an der Krems bestätigt. Kurze Anfahrtszeiten, flächendeckende Erreichbarkeit und eine hohe personelle und technische Einsatzbereitschaft seien damit gewährleistet – insbesondere bei Großschadensereignissen wie Bränden, Hochwasser oder Sturmschäden. Ein besonderer Handlungsbedarf besteht beim Feuerwehrdepot Gerersdorf-Schachen. Bereits 2020 brachten alle drei Feuerwehrkommandanten einen Sanierungsantrag ein. Ein Sachverständigengutachten aus dem Jahr 2023 kam jedoch zum Schluss, dass eine Sanierung wirtschaftlich und funktional nachteilig wäre und ein Neubau die nachhaltigste Lösung darstellt.
Deutliche Worte der Parteien
FPÖ-Fraktionsvorsitzender Christian Deutinger betonte im Gemeinderat: „Unsere Feuerwehren leisten tagtäglich Großartiges – ehrenamtlich und für die gesamte Gemeinde. Die GEP bestätigt eindeutig: Drei Standorte sind notwendig und der Neubau in Gerersdorf-Schachen ist keine Frage des Wollens, sondern der Verantwortung.“ Besonders freue ihn, „dass sich im Gemeinderat eine deutliche Mehrheit für Vernunft und Sicherheit gefunden hat – das haben sich die Feuerwehren verdient“.
Auch PRO-Fraktionsvorsitzender Christian Miesenberger sieht im Neubau mehr als nur ein Bauprojekt: Die Bereitstellung eines zeitgemäßen Feuerwehrhauses solle „eine Anerkennung der großen freiwilligen Einsatzbereitschaft der letzten Jahre“ sein und die Motivation langfristig sichern. Es handle sich um „eine Investition mit einem Nutzen für viele Jahre“, bei der der gesellschaftliche Mehrwert die finanziellen Aufwände überwiege. SPÖ-Fraktionsvorsitzender Helmut Führlinger sprach von einem „wichtigen Schritt für die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr“. Wenn die Sanierungskosten eines 60 Jahre alten Gebäudes jene eines Neubaus erreichen, sei „ein Neubau fast immer die nachhaltigere Wahl“. Zudem brauche eine Feuerwehr mit über 50 Mitgliedern „entsprechende Räumlichkeiten für Umkleiden, Schulungen und Parkplätze“.
ÖVP mahnt Weitblick ein
Fraktionsvorsitzender Michael Tranninger bekräftigte zwar das „uneingeschränkte Bekenntnis zur hohen Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren“, verwies jedoch darauf, dass der beschlossene Grundsatzantrag aus Sicht der ÖVP „zentrale Weichenstellungen festlegt, bevor wesentliche fachliche Bewertungen abgeschlossen sind“. Die ÖVP habe daher einen strukturierten Strategieprozess samt unabhängiger Einschätzung durch den Landesfeuerwehrverband vorgeschlagen. Bürgermeister Markus Stadlbauer verwies auf offene Fragen zu Grundstück, Kosten und Finanzierung des Neubaus und warnte vor „populistischen Beschlüssen“. Gleichzeitig betonte er: „Als Bürgermeister und als aktiver Feuerwehrmann bekenne ich mich zu über 122 Prozent zum Feuerwehrwesen und zur Schlagkraft für das gesamte Gemeindegebiet.“ Klar sei aber auch: „Es braucht eine Gesamtstrategie und ein nachhaltiges, verantwortungsvolles Handeln.“
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08.01.2026 10:52
Feuerwehren
Super, wir haben für nichts im Staat Geld, aber wir bauen in kematen ein neues Feuerwehrhaus, das ist einfach nicht mehr zu verstehen Sind im Umkreis von 10 km sicher 5 oder mehr Feuerwehren, das ist doch Wahnsinn Alle werden ausgerüstet mit Bergescheren, Atenschutz, Löschfahrzeug, Zeighaus, ganzen Ausbildungen, Mannschaftsfahrzeug, und, und, und Das ist absolut nicht zu verstehen, sorry
08.01.2026 10:52
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