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TRAUN. In der Stadt Traun wird die Organisation von Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation neu aufgestellt. Auslöser war unter anderem eine Prüfung der extern vergebenen Leistungen für die Jahre 2022 bis 2025 durch den Prüfungsausschuss. Dabei standen Ausgaben von rund 55.000 Euro jährlich etwa für Fotografie, Video, Beratung und Social Media im Fokus.

Die Stadt Traun stellt ihre Öffentlichkeitsarbeit neu auf. (Foto: Volker Weihbold)
Die Stadt Traun stellt ihre Öffentlichkeitsarbeit neu auf. (Foto: Volker Weihbold)

FPÖ-Gemeinderat und Prüfungsausschuss-Obmann Helmut Berger sieht darin einen Erfolg der Kontrolle: „Der Prüfungsausschuss ist kein zahnloses Kontrollorgan.“ Wenn Missstände aufgezeigt würden, könne man „konkrete Veränderungen im Sinne der Bürger erreichen“, so Berger, der von Einsparungen bei Steuergeldern spricht.

Künftig sollen Aufgaben in Beratung, Kommunikation und strategischer Öffentlichkeitsarbeit verstärkt intern abgewickelt werden – vor allem über die bestehende Stabstelle der Stadt. Externe Leistungen sollen nur mehr punktuell und bei Bedarf beauftragt werden, etwa bei Projekten, für Foto- und Videoarbeiten oder in Ausnahmesituationen.

Auch Bürgermeister Karl-Heinz Koll (ÖVP) unterstützt die Neuausrichtung, betont jedoch eine andere Ausgangslage. Er bedankt sich beim Prüfungsausschuss für dessen Arbeit, stellt aber klar, dass die nun umgesetzte Lösung auf seine Initiative zurückgehe. Eine ursprünglich empfohlene umfassendere externe Ausschreibung habe im Stadtrat keine Mehrheit gefunden, das Konzept sei daraufhin überarbeitet worden.

Die nun präsentierte Lösung sieht ebenfalls vor, zentrale Kommunikationsaufgaben intern zu bündeln. „Nachdem unser neuer Stabstellenleiter mittlerweile bestens eingearbeitet ist und insbesondere die strategische Kommunikationsarbeit mehr als kompetent übernehmen kann, war dieser Schritt nur logisch und spart gleichzeitig finanzielle Mittel ein“, so Koll. Sein Anspruch bleibe, die Bevölkerung „umfassend, transparent und zeitnah“ zu informieren.

Einigkeit besteht darüber, dass externe Dienstleister künftig gezielter eingesetzt werden sollen. Während Berger die Änderungen als Erfolg der Kontrolle wertet und weitere Überprüfungen ankündigt, spricht Koll von einer organisatorisch und wirtschaftlich sinnvollen Weiterentwicklung.


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