Ansfelden beschließt Vorhaben trotz angespannter Finanzlage
ANSFELDEN. Rund zehn Millionen Euro will die Stadt in Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen investieren. Das ist einer der Schwerpunkte im Nachtragsvoranschlag 2026, den der Gemeinderat am 24. September einstimmig beschlossen hat.

Für laufende Aufgaben und Projekte stehen Ansfelden insgesamt rund 70 Millionen Euro zur Verfügung. Geplant sind neue, angepasste und erweiterte Krabbelstuben, Kindergärten und Horte. Auch Spielplätze und Freiräume für Familien gehören zur Stadtentwicklung.
Gebäude und Straßenbeleuchtung
Die Stadt will Gebäude thermisch sanieren und, wo es möglich und sinnvoll ist, Photovoltaik und andere erneuerbare Energien ausbauen. Die Straßenbeleuchtung soll schrittweise auf sparsame Leuchtdioden (LED) umgestellt werden.
Feuerwehr, Straßen und Brücken
Zu den geplanten Anschaffungen zählen neue Feuerwehrfahrzeuge. Ansfelden leistet zudem einen Beitrag zur neuen Rot-Kreuz-Zentrale in Traun. Weitere Vorhaben betreffen Straßen, Brücken und die Erhaltung städtischer Infrastruktur. Insgesamt sind 32 Vorhaben mit dem Jahr 2026 in Ausarbeitung.
Die Finanzlage der Stadt bleibt angespannt. Laut Stadt konnte der Haushalt nur mit Unterstützung des Härteausgleichsfonds des Landes Oberösterreich konsolidiert werden. Bürgermeister Christian Partoll sagt: „Wir müssen mit dem Geld der Stadt verantwortungsvoll umgehen. Aber Verantwortung bedeutet auch, notwendige Investitionen nicht auf die lange Bank zu schieben.“








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