Tanner fordert in Enns ein Umdenken bei der Landesverteidigung
ENNS. Moderne Waffensysteme brauchen mehr Ausbildungszeit: Verteidigungsministerin Klaudia Tanner begründete bei einem Vortrag in Enns die Notwendigkeit einer längeren Wehrdienstausbildung. Zugleich forderte sie ein Umdenken bei der Landesverteidigung.

Auf Einladung der Katholisch Österreichischen Studentenverbindung Hilaria Enns sprach Tanner am 9. Oktober 2026 vor rund 80 Gästen im Haus der Hilaria über die Zukunft des Bundesheeres. Im Mittelpunkt stand die „Mission Vorwärts“. Neben Ausrüstung und Ausbildung gehe es dabei auch um die Haltung der Bevölkerung. „Umfassende Landesverteidigung geht uns alle an!“, betonte die Ministerin.
Mehr Geld für Ausrüstung und Gebäude
Seit Tanners Amtsantritt wurde das Verteidigungsbudget verdoppelt. Die Mittel fließen in moderne Ausrüstung, neues Gerät und die Sanierung militärischer Infrastruktur. Damit soll die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres abgesichert werden.
Längere Ausbildung für moderne Waffensysteme
In der anschließenden Diskussion unter der Moderation von Matthias Königslehner beantwortete Tanner Fragen aus dem Publikum. Dabei ging es auch um die Wehrdienstreform. „Wir brauchen diese längere Ausbildung aufgrund der Komplexität der modernen Waffensysteme, die gerade im Zulauf sind“, erklärte sie.








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