Allhaming stellt Ergebnisse der Bürgerbefragung vor
ALLHAMING. Geh- und Radwege, eine sanierte Volksschule und ein Treffpunkt im Ort: Diese Wünsche nennen die Bürger von Allhaming bei einer Befragung zur Zukunft der Gemeinde, die Bürgermeister Karl Kastner ein großes Anliegen war. Die Ergebnisse wurden am Ende Oktober vor mehr als 200 Gästen im Saal der Union Allhaming vorgestellt.

Im Mai hatte die Gemeinde 1.018 Bürger ab 16 Jahren angeschrieben und nach ihren Wünschen und Anliegen gefragt. Ausgewertet wurden 653 Fragebögen. Das entspricht einem Rücklauf von 64,1 Prozent. Rund zwei Drittel der Fragebögen wurden digital ausgefüllt, die übrigen auf Papier. Dazu kamen 22 vertiefende Interviews mit den Obleuten der örtlichen Vereine.
Die Fachhochschule Oberösterreich am Standort Linz begleitete die Befragung. Studiengangsleiterin Franziska Cecon und Studentin Sarah Erlacher unterstützten die Durchführung und Auswertung. Bei der Präsentation beantworteten sie auch Fragen zum Ablauf der Untersuchung.
Bevölkerung will moderates Wachstum
Die Befragung zeigt eine hohe Zufriedenheit mit dem Leben in Allhaming: 94 Prozent der Befragten bewerten den Ort als erstklassige Wohngemeinde. Das Miteinander schätzen 87,8 Prozent.
Bei der weiteren Entwicklung wünschen sich viele Bürger ein begrenztes Wachstum. So sprechen sich 89,5 Prozent dafür aus, dass Allhaming bis 2035 auf höchstens 1.400 Einwohner wächst. Damit sollen der dörfliche Charakter und die landwirtschaftlichen Flächen erhalten bleiben.
Sichere Wege und Treffpunkt gefragt
Als wichtiges Anliegen nennen die Befragten den Ausbau von Geh- und Radwegen entlang der Landesstraße. Dieser Wunsch wurde in den freien Antworten 142-mal angeführt. Auch die Verkehrssicherheit beschäftigt die Bürger. Genannt wurde etwa ein Schutzweg in der Taborstraße.
Weitere Anliegen sind die Sanierung der Volksschule und ein geselliger Treffpunkt, etwa in Form eines Dorfcafés oder Wirtshauses. Mit der Gemeindeverwaltung und dem Bürgerservice sind 99,2 Prozent der Befragten zufrieden.
Bürgermeister Karl Kastner sieht in den Ergebnissen eine Grundlage für die weitere Arbeit: „Wir haben das Vertrauen der Bürger und kennen ihre konkreten Erwartungen. Nun geht es darum, die vier Säulen – Mobilität, Ortskern, Bildung/Jugend und Ehrenamt – Schritt für Schritt gemeinsam umzusetzen.“
Gespräch über Kultur und Digitalisierung
Bei einer Podiumsdiskussion sprachen der Musikwissenschaftler und Künstler Ernst Schlader sowie der Experte für Sicherheit in der Informationstechnik René Mayrhofer über Kultur, Identität, Ehrenamt und Digitalisierung. Moderiert wurde das Gespräch von Klara Medisch und Carmen Freinberger.
Die vollständigen Ergebnisse der Bürgerbefragung stehen auf der Gemeindeseite unter www.allhaming.at zur Verfügung.








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