Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Raub offensichtliche erfunden: 40-jährigen Linzer soll Straftat vorgetäuscht haben

Karin Seyringer, 22.08.2018 17:09

LINZ. Nachdem ein 40-jähriger Linzer im Mai dieses Jahren bei der Polizei gemeldet hatte, dass er von zwei Unbekannten in der Linzer Innenstadt überfallen worden sei, berichtet die Polizei nun, dass der 40-jährige den Raub erfunden hatte. Der Linzer ist geständig.

Foto: Volker Weihbold
Foto: Volker Weihbold

Er sei in seiner Mittagspause in der Innenstadt von unbekannten Tätern ausländischer Herkunft überfallen und mit einem Stein im Gesicht verletzt worden. Der zweite Täter habe Bargeld, dass das mutmaßliche Opfer zur Bank bringen sollte, gestohlen. So die Geschichte des 40-jährigen, als er damals Anzeige bei der Polizei erstattete.

Raub war vorgetäuscht

Im Zuge der Spurenauswertung und nach Ermittlungen hat sich bei der Polzei aber der Verdacht erhärtet, dass der 40-jährige die Geschichte erfunden hatte.

Nachdem er damit konfrontiert wurde und anfänglich leugnete, hat der Linzer laut Polizei nun gestanden, den Raub fingiert zu haben.

Selbst verletzt

So hat er sich kurz bevor er Anzeige erstattete einen Stein genommen und sich selbst mehrmals damit ins Gesicht geschlagen.

Motiv: Geld veruntreut

Als Grund für seine Handlung hat der Linzer angegeben, dass er schon Anfang des Jahres bei seiner Arbeit als Inkasseur (Entleerung von Spielautomaten) Geld veruntreut habe. Um dies wieder auszugleichen, habe er sich entschlossen, den Überfall vorzutäuschen.

Der 40-jährige wird angezeigt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden