Junge Mutter arbeitete als Prostituierte in illegalem Bordell
LINZ. Einen weiteren Erfolg konnte der Linzer Erhebungsdienst gegen die illegale Prostitution in der Stadt vermelden. Es wurde erneut ein illegales Bordell ausgehoben.

Nach langer und intensiver Vorarbeit konnte nun der illegale Betrieb eines „Wohnungsbordells“ gestoppt werden. In einer gemeinsamen Aktion mit dem Landeskriminalamt konnte der Erhebungsdienst eine Rumänin, die ihre sexuellen Dienste anbot, auf frischer Tat ertappen und auch einen Komplizen dingfest machen.
Polizei wurde hinzugezogen
Dieser verhielt sich jedoch sehr aggressiv, weshalb im Laufe der Amtshandlung die Polizei hinzugezogen werden musste. Beide wurden nicht das erste Mal bei der Aushebung eines illegalen Wohnungsbordells angetroffen. Besonders prekäres Detail: die illegal handelnde Prostituierte hat erst vor wenigen Wochen ein Kind bekommen, welches auch in dieser Wohnung gemeldet ist. Zum Tatzeitpunkt war es jedoch nicht anwesend.
Zivilcourage führte zu Einsatz
„Ich möchte mich bei den Mitarbeitern des Erhebungsdienstes für ihren großartigen Einsatz und ihre tolle Arbeit bedanken. Ihre gezielten Aktionen sowie auch die regelmäßig durchgeführten Kontrollen sind sehr wichtig, um illegale Machenschaften aufzudecken und die im Sexualdienstleistungsgewerbe tätigen Menschen zu schützen. Danken möchte ich auch dem aufmerksamen Wohnungsvermieter, der Verdacht schöpfte und sich deshalb an den Erhebungsdienst gewandt hat“, freut sich der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml über den Erfolg des Erhebungsdienstes und die Zivielcourage des Vermieters.
Um die Arbeit gegen illegale Prostitution zu erleichtern, ist es für den Erhebungsdienst sehr hilfreich, wenn sich Bürger bei Verdachtsmomenten entweder an die Polizei oder an das Bürgerservice (0732/7070) wenden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden