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Kurios: Linzer Ehepaar bekam zum Frühstück von der Post Paket mit Drogen im Wert von halber Million serviert

Karin Seyringer, 23.09.2019 11:07

LINZ. Nicht schlecht staunte ein Linzer Ehepaar, als es - gerade beim gemeinsamen Frühstück sitzend - von der Post zwei Pakete erhielt, die neben zwei via Internet bestellten Kleidern auch fast 25.000 Stück Ecstasy-Tabletten im Wert von einer halben Million Euro enthielten. Wie die Polizei herausfand, handelte es sich um einen Postfehlversand. 

Symbolfoto Foto: Couperfield/Shutterstock.com
Symbolfoto Foto: Couperfield/Shutterstock.com

Die Vorfreude auf die langersehnten, via Internet in den Niederlanden bestellten Kleider war groß. Schon bei der Übernahme der von der Post gebrachten Pakete wunderte sich das Linzer Ehepaar, 58 und 59 Jahre alt, darüber, dass eines der Pakete sehr schwer war.

Ecstasy im Wert von 500.000 Euro

Das ursprünglich geplante gemütliche Frühstück war schnell vorbei und der Schrecken groß, als sich herausstellte, dass sich in einem der Pakete wohl die beiden Kleider, im zweiten jedoch rund 24.800 Stück Ecstasy-Tabletten im Wert von etwa 500.000 Euro befanden.

Hielt die Ehefrau noch anfänglich die bunten Tabletten für Deko-Steine, erkannte der Ehemann jedoch rasch, dass es sich vermutlich um Drogen handle. Er brachte das Paket sofort zur Postfiliale. Ebenso überrascht vom Inhalt verständigte man dort die Polizei. 

Paket sollte nach Schottland gehen

Wie die Ermittlungen der Suchtgiftgruppe des Stadtpolizeikommandos Linz ergaben, handelte es sich um einen Postfehlversand. Das Paket hätte eigentlich von den Niederlanden nach Schottland versendet werden sollen.

Da sich auf dem Paket auch Hinweise auf den schottischen Empfänger befanden, wurde die National Crime Agency der schottischen Polizei verständigt, die sofort die weiteren Ermittlungen vor Ort übernommen hatte, den Adressat ausforschen und festnehmen konnte. Auch die niederländischen Behörden zeigten verständlicherweise großes Interesse, den Absender des Paktes auszuforschen.


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