Mit Pistole gedroht und in der Gefängniszelle randaliert
LINZ. Im Linzer Stadtteil Neue Heimat wurde ein 26-jähriger Russe verhaftet, nachdem dieser in einem Wohnheim einen Wohnkollegen mit einer Pistole bedroht hatte. In seiner Gefängniszelle begann er später zu randalieren, so die Polizei. Um ihn zu beruhigen, musste ein Taser angewendet werden.

Die Rezeptionistin des Wohnheimes im Stadtteil Neue Heimat verständigte die Polizei, dass der 26-Jährige mit einer Schusswaffe unterwegs sei, vor Ort teilte ein 34-jähriger Bewohner den Beamten mit, dass der 26-Jährige die Waffen auf ihn gerichtet habe - mit den Worten, er solle sich von seiner Türe schleichen, ansonsten würde er schießen.
Die Beamten trafen den russischen Staatsbürger in seinem Zimmer an, aus dem er wieder mit der Schusswaffe in der Hand herauskam. Unter vorgehaltener Dienstwaffe mussten die Polizisten den 26-Jährigen dazu bringen, die Waffe fallen zu lassen, schließlich konnte er festgenommen werden.
Die Schusswaffe stellte sich als geladene Schreckschusspistole heraus.
In Zelle randaliert - Polizisten mussten Taser anwenden
Der Mann wurde ins Linzer Polizeianhaltezentrum eingeliefert, wo er allerdings zu randalieren begann. Laut Polizei trat er mit Händen, Füßen und dem Kopf gegen die Zellentür. Polizisten mussten die Türe öffnen, woraufhin der 26-Jährige den Beamten entgegensprang und mit den Fäusten auf sie einschlug.
Trotz massiver Körperkraftanwendungen gelang es den Beamten nicht, den Mann zu fixieren. Deshalb mussten sie vom Taser Gebrauch machen, der auch Wirkung zeigte und es gelang, Hand- und Fußfesseln anzulegen. Der 26-Jährige wurde nach Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt Linz eingeliefert.


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