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LINZ. Wie die Polizei mitteilt, wurde eine 17-jährige Rumänin in Linz mit einem Messer schwer verletzt. Ihr Lebensgefährte wurde festgenommen.

Symbolfoto (Foto: Volker Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Volker Weihbold)

Am Nachmittag des 18. Oktober wurde eine Polizeistreife wegen eines vorerst unklaren Sachverhaltes zu der Linzer Wohnung gerufen. Die Rettung war bereits vor Ort und versorgte die 17-jährige Rumänin. Diese war zunächst nicht ansprechbar und konnte von der Polizei nicht zum Sachverhalt befragt werden. Mit schweren Verletzungen wurde sie ins Kepler Uniklinikum eingeliefert.

Erste Einvernahme: Verletzungen selbst zugefügt

In der Wohnung waren auch der 20-jährige Lebensgefährte der jungen Frau. Der Afghane aus Linz teilte den Beamten mit, dass sich die 17-Jährige mit einem Messer selbst verletzt habe und es ihm gelungen sei, ihr das Messer aus der Hand zu schlagen. Der ebenfalls anwesende 44-jährige Betreuer der Rumänin konnte mit dieser vorm Eintreffen der Rettungskräfte sprechen. Dabei bestätigte diese dem Betreuer, sich selbst verletzt zu haben.

17-Jährige zog ursprüngliche Angaben zurück: Einschüchterung durch Freund

Nachdem die 17-Jährige wieder ansprechbar war, revidierte diese allerdings bei der Polizei ihre ersten Angaben. Tatsächlich habe sie mit ihrem Freund gestritten, der habe plötzlich ein Messer gezückt und auf sie eingestochen. Danach habe er sie eingeschüchtert, weshalb sie zuerst behauptet habe, sich die Verletzungen selbst zugefügt zu haben.

Freund festgenommen

Der 20-Jährige wurde daraufhin - er befand sich in der Nähe der Wohnung - festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum Linz eingeliefert. Die Ermittlungen laufen.


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