Frau auf Gleisen: Zugverkehr auf der Westbahnstrecke angehalten
LINZ. Weil sich eine Frau auf den Gleisen befand, musste Freitagmittag in Linz der Zugverkehr auf der Westbahnstrecke rund eine dreiviertel Stunde angehalten werden.

Ein Passant sah die Frau und rief die Polizei. Mit dem Anrufer konnte dann aber kein Kontakt mehr aufgenommen werden, deshalb wurde nach der Frau im gesamten Verschiebebahnhofareal gefahndet werden. Vom Notfallkoordinator der ÖBB wurde im gesamten Verschiebebahnhof und auf einem Teil der Westbahnstrecke der Zugverkehr eingestellt. Gegen 12:40 Uhr konnte die gesuchte Frau, eine 48-Jährige aus Linz, von Gleisarbeitern der ÖBB angetroffen werden. Diese gingen mit der Frau zum Lotsenpunkt, wo sie von den Polizisten befragt wurde. Dabei gab sie an, sie sei auf der Suche nach dem Grab ihres Bruders gewesen, welches hier einmal gewesen sein soll. Sie sei sich aber bewusst, dass das Betreten der Gleisanlagen wegen Gefahr verboten sei und sei deswegen auch neben den Gleisen gegangen. Um 12:45 Uhr konnten die Gleise für den Zugverkehr wieder freigegeben werden.


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