Letzte Generation: Klima-Kleber sorgten für Verzögerungen im Linzer Frühverkehr
LINZ. In Linz blockierten am Montagmorgen mehrere Klimaaktivisten der Letzten Generation die Abfahrt Unionstraße der A7-Mühlkreisautobahn und den Verkehr in der Waldeggstraße. Es kam zu erheblichen Staus. Die Polizei reagierte jedoch schnell.

Unter den Aktivisten befand sich auch ein 61-jähriger Unternehmer, der kritisierte, dass die Regierung lieber mit Technologiefantasien spiele, als wirksame Maßnahmen umzusetzen. „Die Welt brennt, die Regierung macht nichts“, so der 61-jährige. Bei der Protestaktion waren auch die „Parents for Future Oberösterreich“ vertreten.
Laut Angaben der Polizei konnte eine komplette Blockade in der Unionstraße verhindert werden: „Zwei der Aktivisten beziehungsweise Aktivistinnen hatten sich mit ihren Händen an der Fahrbahn angeklebt und mussten erst mithilfe von Lösungsmitteln von der Fahrbahn gelöst werden. Trotz der Blockade wurde ein größeres Verkehrschaos verhindert, da der Verkehr einfach an der Blockade vorbeigelotst wurde.“, so die Polizei.
FPÖ kritisiert Aktionen
Der FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr verurteilte die beiden Aktionen: „Unnötige Straßenblockaden schaden dem Klima und drangsalieren die hart arbeitende Bevölkerung. Gerade in einer Zeit, wo der Mona-Lisa-Tunnel gesperrt ist und viele Pendler andere Einfahrtswege in die Stadt suchen, provoziert diese radikale Gruppierung mit Straßenblockaden. Damit schaden sie dem Klima und der Linzer Luft viel mehr als sie nutzen.“


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