Beziehungsstreit und Überfall: zwei Messerattacken in Linz (Update 20.1., 18.30 Uhr)
LINZ. Am Donnerstag und am Freitag gab es in Linz je eine Messerstecherei.

Donnerstagmorgen kurz nach 8 Uhr wurde die Polizei im Linzer Süden nach einem Beziehungsstreit in eine Wohnung zu einer Messerstecherei gerufen. Dort fanden die Beamten eine 23-Jährige und ihr Kind (2). Die Frau hatte Schnittverletzungen am Unterarm. Ihr Lebensabschnittspartner stand am Balkon, er hatte Stichverletzungen am Bauch. „Beide beschuldigten sich gegenseitig, den anderen zuerst verletzt zuhaben. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen. Beide wurden in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert“, berichtet die Polizei.
Messerattacke im Stadtteil Margarethen
Freitagnachmittag dann die zweite Messerattacke im Stadtteil Margarethen: Eine 33-Jährige soll von einem Mann angegriffen und am Oberschenkel verletzt worden sein. Die Hintergründe sind hier noch völlig unklar.
Update zur Messerattacke in Margarethen
Am Tatort wurde vom Landeskriminalamt eine Spurensicherung durchgeführt. Eine entsprechende Tatwaffe konnte trotz Einbindung von Spezialkräften bei der Suche, nicht vorgefunden werden. Unterdessen wurde ein 35-jähriger Linzer, welcher mit dem Opfer bereits mehrmals in einer Opfer-/Täter-Konstellation stand, von der Polizei festgenommen, weil er unter Tatverdacht stand. Auch hier wurde durch das Landeskriminalamt eine Spurensicherung vorgenommen. Eine Tatwaffe konnte auch bei ihm nicht vorgefunden werden.
Der vorerst tatverdächtige Linzer konnte für die Tatzeit ein lückenloses Alibi vorweisen und wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Linz auf freien Fuß gesetzt. Das Opfer konnte weder einen Tatverdacht äußern noch eine Personsbeschreibung des Täters abgeben. Woher die Verletzungen der Frau stammen, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.


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