Großeinsatz nach Brand eines Liefertransporters im A26-Tunnel
LINZ. Ein brennender Liefertransporter hat am Dienstagvormittag (13. Oktober) zu einem Großeinsatz der Feuerwehr im Tunnel der A26 Linzer Autobahn geführt. Dank des schnellen Handelns des Fahrers und der Einsatzkräfte wurde niemand verletzt, doch der Vorfall verursachte massive Verkehrsbehinderungen.

Gegen elf Uhr am Dienstagvormittag (13. Oktober) wurden die Feuerwehren zu einem Fahrzeugbrand in den Tunnel der A26 Linzer Autobahn alarmiert. Auslöser war ein technischer Defekt an einem Liefertransporter, der zunächst zum Stillstand führte und kurz darauf ein Feuer im Motorraum entfachte.
Der Fahrer des Fahrzeugs handelte besonnen: Er brachte den Wagen zum Stehen, verständigte den Pannendienst und wählte unmittelbar nach Ausbruch des Feuers den Notruf. Dem Mann gelang es, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Bereits während der Anfahrt der Einsatzkräfte war dichtes Rauchwolken aus dem Tunnelportal zu sehen, was auf die Intensität des Brandes hindeutete. Die Berufsfeuerwehr Linz rückte mit einem starken Aufgebot an, unterstützt wurde sie von den Freiwilligen Feuerwehren Ebelsberg, St. Magdalena und Pöstlingberg.
Unter schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in die stark verrauchte Röhre vor, um die Flammen zu löschen. Brände von Fahrzeugen in Tunneln bergen aufgrund der hohen Hitzeentwicklung, der beengten Verhältnisse und der starken Rauchbildung besondere Risiken.
Die Einsatzleitung lobte das Verhalten der beteiligten Personen: Sowohl der Fahrer des brennenden Transporters als auch andere Lenker hielten sich strikt an die Sicherheitsvorschriften, was einen zügigen und sicheren Ablauf der Rettungsmaßnahmen ermöglichte.
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das ausgebrannte Fahrzeug aus dem Tunnel geborgen. Die ASFINAG nahm umgehend Prüfungen der Tunnelanlage auf mögliche Schäden vor. Zunächst war noch nicht absehbar, ob und für welche Dauer der Tunnel gesperrt bleiben muss.
Der Einsatz verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen im Bereich der A26, insbesondere rund um die Brücke und die Tunnelanlage. Vorsorglich waren auch Rettungskräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes vor Ort.
Gegen dreizehn Uhr konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden. Die weitere Schadensprüfung obliegt nun der ASFINAG.








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