Portrait: „Ich wollte schon immer nach Hollywood“
LINZ. Der junge Linzer Regisseur David Birner schaffte es mit seinem Kurzfilm „Der Feind des Guten“ bereits zu den Internationalen Filmfestspielen nach Cannes. Jetzt verwirklicht er das Familiendrama „Unberührt“, das er auf der internationalen Filmbühne präsentieren will.

Die Erste Riege Hollywoods trifft sich jedes Jahr an der Côte d´Azure zu den Internationalen Filmfestspielen in Cannes. Im letzten Jahr war auch der junge Linzer Regisseur David Birner mit dabei, um seinen ersten professionellen Kurzfilm „Der Feind des Guten“ zu präsentieren. „Cannes ist ein guter Ort, um Kontakte im Filmgeschäft zu knüpfen. Ich mag es, neue Projekte vorzustellen und auf mich aufmerksam zu machen,“ sagt David Birner.
Seinen neuen Kurzfilm „Unberührt“ dreht er in den Kärntner Alpen und erzählt dabei die berührende Geschichte eines Geschwisterpaars, das vom Vater körperlich und seelisch misshandelt wird. „Häusliche Gewalt ist ein grauenvolles Thema, das in jedem Haushalt vorkommen kann und jeden betrifft, hinter ganz normalen Wänden“, erklärt Birner.
Den Kurzfilm, der unter anderem vom Land Oberösterreich gefördert wird, will er auf der großen internationalen Filmbühne präsentieren. „Mein wichtigstes Ziel ist eines der großen Filmfestspiele der Welt, wie Locarno oder San Sebastian. Ich rechne mir immer die besten Chancen aus. Ich glaube, dass ich das Zeug habe und die Qualität“, sagt Birner.
Anfänge als Schauspieler
Begonnen hat Birner seine Karriere als Schauspieler auf verschiedenen Linzer Bühnen. Danach hat er drei Kurzfilme in Eigenproduktion realisiert. „Ich hab gemerkt, das kann ich gut und das muss ich auf die große Bühne bringen. Ich wollte schon immer nach Hollywood“, sagt Birner.


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