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LINZ. Mit der komischen Oper „Falstaff“ von Giuseppe Verdi geht das Landestheater in die Saison 2016/2017 unter dem neuen Intendanten Hermann Schneider. Die Produktion feiert am Freitag, 16. September Premiere im Musiktheater.

Federico Longhi und Martin Achrainer (v. l.) als Falstaff und Ford Foto: Patrick Pfeiffer
Federico Longhi und Martin Achrainer (v. l.) als Falstaff und Ford Foto: Patrick Pfeiffer

Bei einem Galakonzert vergangenen Sonntag gaben Intendant Hermann Schneider und sein Ensemble mit Kostproben einen Einblick in die neue Saison, zur Freude des Publikums. Zu sehen waren Auszüge aus Mozarts „Don Giovanni“, aus „Die kleine Meerjungfrau“ (Mei Hong Lin), aus „In 80 Tagen um die Welt“ und „Im Weissen Rössl“, aus Felix Mitterers „Jägerstätter“, Richard Strauss“ „Salome“ und natürlich aus der ersten Premiere der Saison „Falstaff“.

Das Spielzeit-Motto „Neue Welt“ zieht sich laut Schneider durch das gesamte Programm - für ihn ist „Falstaff“ damit auch die perfekte Eröffnung. Verdis letzte Oper, bei der er sich überraschend dem komischen Genre zuwandte, zeigt den Untergang einer alten Generation in einer Zeit voller Umbruch.

Für die musikalische Leitung der Neuinszenierung zeichnet Dennis Russell Davies verantwortlich (er beginnt damit die letzte Saison als Linzer Generalmusikdirektor), inszeniert wird die Oper vom international erfolgreichen Opernregisseur Guy Montavon - ein erprobtes Duo.

„Falstaff“ kann als derber Schwank aufgefasst werden, in dem ein dicker und verarmter Adeliger versucht, sich an zwei Frauen heranzumachen. Die Linzer Inszenierung lässt aber vor allem auf die gesellschaftlichen Hintergründe gegen Ende des 19. Jahrhunderts blicken. In der Titelrolle ist als Gast der Italiener Federico Longhi zu erleben.

Hinweis

Premiere: Freitag, 16. September; zu sehen bis 29. Oktober im Musiktheater (Großer Saal).

Infos und Tickets unter www.landestheater-linz.at


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