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LINZ. Eine zeitgeschichtliche Vortragsreihe im Wissensturm beschäftigt sich mit dem Thema „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“. Start ist am Montag, 3. Oktober, Eintritt frei.

Sujetbild: Zwangsarbeit 1942 - Bauarbeiten an der Brückenrampe durch Kriegsgefangene, Nibelungenbrücke Linz. Foto: Archiv der Stadt Linz

Etwa 20 Millionen Menschen mussten für das NS-Regime Zwangsarbeit leisten. Im Kontext des Krieges wurde Zwangsarbeit, die in der NS-Ideologie von Beginn an festgelegt war, zu einem umfassenden System der Kriegswirtschaft. Zwangsarbeit spielte sich in aller Öffentlichkeit ab und alle waren auf die eine oder andere Art damit konfrontiert. Es war ein weitgehend öffentliches Verbrechen.

Sich damit auseinander zu setzen ist Ziel dieser Veranstaltungsreihe, die in Zusammenarbeit von VHS Linz, Archiv der Stadt Linz, Zeitgeschichte Museum der voestalpine und Museum Arbeitswelt Steyr stattfindet. Namhafte Experten referieren, jeweils montags im Wissensturm.

Termine

Mo, 3.10. „Deportiert und entrechtet - Zwangsarbeiter im Einsatz für die nationalsozialistische Kriegswirtschaft“, mit Falk Pingel, Bielefeld

Mo, 10.10. „Zwangsarbeit in Oberdonau“, mit Michael John, Linz

Mo, 17.10. „Arbeits- und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter in der Ostmark“, mit Sabine Schweitzer, Wien

Mo, 24.10. „Zwangsarbeit in den Herrmann-Göring-Reichswerken in Linz“, mit Helmut Fiereder und Christa Kochendörfer

Beginn jeweils 19 Uhr, Eintritt frei!


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