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LINZ. Vor knapp 40 Jahren lösten Laurids und Manfred Ortner als „Haus-Rucker-Co“ mit ihrer Nike einen schwelenden Kulturkampf in Linz aus. Der „Aktionsraum LINkZ“ in Linz-Urfahr präsentiert nun mit der Ausstellung „Nike Zyklus“ neue Arbeiten des Künstlerduos.

„Nike 1977“ von L.O.M.O. (Manfred Ortner), entstanden 2016 Foto: L.O.M.O
  1 / 2   „Nike 1977“ von L.O.M.O. (Manfred Ortner), entstanden 2016 Foto: L.O.M.O

35 Jahre verbrachte die Nike im deutschen Exil, in Frankfurt. Dieses Jahr brachte das Offene Kulturhaus die Skulptur im Rahmen des Höhenrauschs nach Linz zurück.

Der „Aktionsraum LINkZ“ in Linz-Urfahr präsentiert nun mit der Ausstellung „Nike Zyklus“ neue malerische und gezeichnete Arbeiten des Künstlerduos (L.O.M.O.). Zu sehen sind großformatige Ölbilder, Skizzen und Arbeiten auf Papier sowie Objekte und Materialien, die an eine Stadtgeschichte der Moderne erinnern und diese didaktisch aufzeigen. Entstanden sind diese Werke im Jahr 2016.

Vier Standorte und ihre Wirkung

Die ausgestellten Arbeiten zeigen anhand der vier Standorte in Linz (Brückenkopfgebäude, Ursulinenkirche, Pfarrplatz und vor dem Neuen Rathaus), wo und wie die Figur in die Stadt hineinwirken kann. „Es ist sehr spannend, die Nike ist sehr stark mit Linz verbunden, sie ist fast wie eine „Schachfigur“, die in den verschiedenen Situationen anders ins Spiel gebracht wird“, so das Künstlerduo.

Neuer Ort für Kunst

Der neue „Aktionsraum LINkZ“ besteht seit letztem Jahr und wurde von Karin und Johann Brandstetter ins Leben gerufen. „Es geht uns vor allem um die Zusammenarbeit mit Künstlern und den Entwicklungsprozess“, so Karin Brandstetter.

Nähere Infos gibt“s unter www.aktionsraum-linkz.at. Zu sehen ist die Ausstellung Nike Zyklus bis 31. Jänner 2017.

Nike kommt zur Kunstuni

Am Freitag, 21. Oktober wird um 14.30 Uhr die Siegesgöttin wieder an der Kunstuniversität Linz angebracht. Ab diesem Zeitpunkt wird die acht Meter hohe, an einem Stahlgerüst freischwebende Metallplastik am Standort Domgasse 1 schweben, als Leihgabe des Deutschen Architekturmuseums. „Damit kehrt ein Stück Linzer Geschichte an die Kunstuni zurück. Sie galt damals vor allem als Zeichen des Aufbruchs der jungen Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung. Heute setzt sie ein Zeichen für Offenheit und Innovationskraft“, freut sich Kunstuni-Rektor Reinhard Kannonier.


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