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Psychiatrische Übergangspflege am Neuromed Campus Linz setzt auf E-Mobilität

Online Redaktion, 16.07.2026 14:17

LINZ. Die psychiatrische Übergangspflege am Neuromed Campus des Kepler Uniklinikums setzt auf Elektromobilität. Zwei neue Elektroautos sollen Hausbesuche im gesamten Versorgungsgebiet vereinfachen und die Patientenversorgung noch flexibler und nachhaltiger gestalten.

  1 / 2   Übergabe der neuen Dienstautos für die psychiatrische Übergangspflege. (Foto: KUK/Dominik Derflinger)

Mit den zwei neuen Elektroautos für den mobilen Einsatz können Patienten in Linz, Linz-Land und im gesamten Mühlviertel noch flexibler und effizienter betreut werden. Bisher nutzten die Mitarbeiter für Hausbesuche meist ihre privaten Autos. 

„Während bislang für die aufsuchende Tätigkeit meist private PKW genutzt werden mussten – bei einer jährlichen Fahrleistung von bis zu 50.000 Kilometern –, steht nun eine moderne, ressourcenschonende und zukunftsorientierte Lösung zur Verfügung. Das bedeutet eine spürbare Entlastung im Arbeitsalltag und kommt letztlich auch einer qualitativ noch besseren Versorgung unserer PatientInnen zugute,“ betont Manuel Schatzl, Pflegebereichsleiter Psychiatrie.

Entlastung für das Betreuungsteam

Auch im Team wird die Neuerung positiv aufgenommen. „Für uns im Team sind die neuen Dienstautos eine praktische Unterstützung, weil wir dadurch deutlich seltener unsere privaten Fahrzeuge für Hausbesuche nutzen müssen. Gleichzeitig leisten die Elektrofahrzeuge einen Beitrag zu einer klimafreundlicheren Mobilität im Arbeitsalltag“, betont Jenifer Grube.

Begleitung nach dem Klinikaufenthalt

Direkt im häuslichen Umfeld begleitet psychiatrische Übergangspflege Menschen nach einem stationären Aufenthalt beim Wiedereinstieg in den Alltag. Ziel ist es, psychische Stabilität zu fördern, Rückfälle zu vermeiden und die Selbstständigkeit der Patienten zu stärken. Aktuell besteht das Team aus neun speziell qualifizierten Mitarbeiterinnen. Zielgruppe sind Erwachsene mit psychiatrischen Erkrankungen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, Betroffene dabei zu unterstützen, ihre Erkrankung besser zu verstehen und vorhandene Ressourcen zu nutzen. Dadurch sollen wiederholte Krankenhausaufenthalte möglichst vermieden werden. Die psychiatrische Übergangspflege arbeitet dabei eng mit Ärzten, sozialen Diensten sowie weiteren Partnerorganisationen zusammen. Ziel ist es, die Lebensqualität der Patienten langfristig zu verbessern.

Auch lesen: Erste Anlaufstelle bei psychiatrischen Erkrankungen: Neues Versorgungszentrum am Neuromed Campus eröffnet


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