Reise nach Phantásien: Die Unendliche Geschichte am Landestheater Linz
LINZ. Die wunderbare „Unendliche Geschichte“ bringt das Landestheater Linz für alle ab sechs Jahren auf die Bühne. Die Geschichte nach Michael Ende entführt in das Reich der Fantasie, in dem Glücksdrache Fuchur ,Werwolf Gmork und der Felsenbeißer natürlich nicht fehlen.

Eine geheimnisvolle Geschichte zieht Bastian Balthasar Bux völlig in ihren Bann. Es ist die Geschichte des Landes Phantásien. Doch das Reich der Fantasie schwebt in großer Gefahr. Seine Herrscherin, die Kindliche Kaiserin, ist schwer erkrank tund ein immer näher rückendes „Nichts“ droht das Land zu verschlingen. Der phantásische Junge Atréju macht sich auf die abenteuerliche Reise, ein Heilmittel für seine Königin und einen Weg zur Rettung seiner Welt zu finden. Dabei ist er mehr und mehr auf die Hilfe des Menschenjungen Bastian angewiesen, der sein Herz in die Hand nimmt und Phantásien zu Hilfe eilt.
Die unendliche Geschichte zählt zu Recht zu den modernen Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur. Geschickt verwebt der Roman mit seinen zahlreichen wundersamen, mal liebenswerten, mal bösartigenoder manchmal einfach nur skurrilen Bewohnern die Ebenen von Realität und Fantasie.
Teil des Publikums
In der Linzer Inszenierung haben auch Regisseur Martin Philipp, Bühnenbildner Detlev Beaujean und Lea Reusser (Kostüme) ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Für die Musik zeichnet Joachim Werner verantwortlich. Glücksdrache Fuchur sei an den chinesischen Drachen angelehnt, habe aber vor allem Hundecharakter, so Regisseur Martin Philipp. Bastian (Robin Bohn) sitzt im Publikum, mit den Zuschauern begleitet er die Reise von Atréju, nach und nach wird er von der realen in die fantastische Welt hineingezogen.
Es ist eine aufwendige Inszenierung, mit Studenten des Schauspielstudios der Anton Bruckner Privatuniversität und teils doppelt besetzt, die Philipp als Appell sieht, die Fantasie nicht zu verlieren, ein Appell an die Kreativität des Einzelnen, und in der ein ängstlicher kleiner Junge zum Helden wird.
Hinweis
„Die unendliche Geschichte“, zu sehen in den Kammerspielen. Dauer: ca. 70 Minuten. Infos, Termine und Karten gibt“s unter www.landestheater-linz.at


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