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LINZ. 2013 wurde das Musiktheater am Volksgarten eröffnet, nun - knapp dreieinhalb Jahre später - wurde die millionste Karte verkauft.

  1 / 2   Landestheater-Vorstandsdirektor Uwe Schmitz-Gielsdorf, Alexandra und Karl Rittberger, Landeshauptmann Josef Pühringer (v. l.) und das Musical-Ensemble Foto: Petra Moser

Bei der Musicalvorstellung „In 80 Tagen um die Welt“ vergangenen Donnerstag gratulierte Landeshauptmann Josef Pühringer dem Millionsten Besucher persönlich. Karl Rittberger aus Enns wurde bei der Musicalvorstellung überrascht.

Kompliment an alle Beteiligten

„Das ist eine Erfolgsstory, die wir zu Beginn so nicht erwartet hatten in dieser kurzen Zeit. Es ist ein Kompliment an die Künstler, an die Intendanz und an die Mitarbeiter“, so Pühringer. Es ist aber auch ein Beweis, dass die damalige Entscheidung für das Musiktheater die richtige war. Das Musiktheater ist eine Aufwertung für das Kulturland Oberösterreich aber auch für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich. Nach 1313 Tagen kann auch dem Steuerzahler gesagt werden: Dieses Geld ist gut angelegt, es trägt zweifach Zinsen: Wer in Bildung und Kultur investiert, investiert in die zukunft, zudem rechnet sich die Umweltrentabilität.  Intendant Hermann Schneider streut seinem Vorgänger Rainer Mennicken Blumen und reicht das Kompliment des Landeshauptmannes symbolisch an diese weiter, nimmt aber mit viel Ehrgeiz die Einladung Pühringers an, bei aktuell 90 Prozent Auslastung auch die letzten zehn Prozent noch anzpacken. 

Von einer stolzen Zahl spricht auch Uwe Schmitz Gielsdorf, der Kaufmännische Direktor des Landestheaters, „Das ist sicher ein Verdienst der Mitarbeiter, aber auch ein Verdienst der Kulturpolitik in Oberösterreoch. Ohne die starke Unterstützung durch Politik und Verwaltung wäre diese Leistung nicht möglich“.

„Erster Stammgast“

Nicht nur der millionste Besucher wurde aber geehrt, sondern auch Wolfgang und Veronika Fischbach. Die beiden haben seit Eröffnung des Musiktehaters die meisten Vorstellungen besucht: 261 Karten für insgesamt 123 Aufführungen hat Wolfgang Fischbacher erworben, und das, obwohl sie erst im April 2014 ersmals im Musiktheater zu Besuch wearen. „Wir sind uns erst ein Jahr nach der Eröffnung draufgekommen, was wir alles verpasst haben“, schmuzelt Fischbach. Er lobt auch die Infrastruktur im Haus, die speziell für Rollstuhlfahrer perfekt sei. 

Am liebsten besuchen die Musiktheater-Besucher die Sparten Oper/Operette mit 35 Prozent Anteil, gefolgt von Musical mit 23 Prozent.


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