Stadt Linz verlieh Kunstwürdigungspreise
LINZ. Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger vergab im Namen der Stadt Linz den Kunstwürdigungspreis 2016 an Susanne Blaimschein und Beate Rathmayr, Walter Pilar, Parov Stelar, an das afo architekturforum oberösterreich und an dorf tv.

„Es ist mir eine besondere Ehre, das Wirken dieser Kulturschaffenden in unserer Lebensstadt auszuzeichnen“, sagt das Linzer Stadtoberhaupt.
Fünf Kategorien
Der Kunstwürdigungspreis wird in fünf verschiedenen Sparten vergeben. Preisträger 2016 im Bereich „Architektur und Stadtgestaltung“ ist das afo architekturforum oberösterreich, das sich laut Jury in den vergangenen Jahren einen großen Stellenwert in der Linzer Kulturlandschaft erarbeitet hat. Als Teil eines Netzwerkes schaffe das afo die notwendigen Voraussetzungen für eine lebendige Architekturszene in Linz.
In der Sparte „Medien-, Produkt- und Kommunikationsdesign“ wird dorf tv ausgezeichnet. Begründet wird diese Entscheidung mit der beispielgebenden Gestaltung medialer Öffentlichkeit, die als eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit betrieben wird.
Susanne Blaimschein und Beate Rathmayr erhalten den Kunstwürdigungspreis in der Sparte „Bildende Kunst und interdisziplinäre Kunstformen“ für ihr gemeinsames Projekt „KunstRaum Goethestraße xtd“. Es ist dies ein Angebot von pro mente Oberösterreich, mit dem sie seit vielen Jahren das kulturelle und soziale Leben in Linz in einzigartiger Weise bereichern.
Im Bereich „Musik und Darstellende Kunst“ ergeht der Preis an Marcus Füreder alias Parov Stelar. Parov Stelar gilt laut Jury als einer der weltweit bedeutendsten Protagonisten des so genannten Electroswing und gehört als DJ und Produzent in den Bereichen Jazz, House, Electro und Break Beat zu den international erfolgreichsten Künstlern dieser Genres.
Walter Pilar erhält den Kunstwürdigungspreis 2016 in der Sparte „Literatur und Kulturpublizistik“. Laut Juryurteil sprengt er herkömmliche Gattungsbezeichnungen, vermischt ebenso originell wie eigensinnig lyrische Bruchstücke mit narrativen Erzählsträngen und torpediert Leseerwartungen, indem er sie mit visuellen und dialektalen Interventionen konfrontiert.


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