Autor Paul Lung wirft mit seinem ersten Roman "Dem Eden Projekt" einen Blick in die Zukunft
Mit seinem ersten Roman „Das Eden-Projekt“ begibt sich der Linzer Paul Lung, der eigentlich als Konstrukteur arbeitet, in die unendlichen Weiten des Weltalls und behandelt neben einer rasanten Story auch aktuelle Themen wie Cyberterrorismus und die schleichende Urbanisierung.

“Mich, als begeisterten Techniker, interessieren innovative Neuheiten und der Blick in die Zukunft, die Welt von morgen“, erklärt der 28-jährige Nachwuchs-Autor Paul Lung. Vor allem die Wechselwirkung zwischen der Technik und der Gesellschaft habe es ihm stark angetan.
Cyberterrorismus
„Man sollte sich fragen: Wie gehen wir mit dem vorhandenen Wissen um und welche positiven wie negativen Auswirkungen haben Neuerungen auf uns Menschen? Wie werden wir uns in Zukunft verändern? Das ist es, was Science-Fiction für mich ausmacht und warum ich mich dafür interessiere“, so Lung.
Zwischen Erde und Mars
In seinem Buch über Cyberterrorismus, dem „Eden Projekt“, erhält der freiberufliche IT-Techniker Ilay Gador einen Auftrag für die Zerstörung eines Kommunikationsrelais zwischen Erde und Mars. Als er dadurch selbst in Tatverdacht gerät, ist er gezwungen unterzutauchen. Im Versuch seine Unschuld zu beweisen, muss er bald erkennen, dass er nur ein Spielball größerer Mächte ist, die nicht nur seine eigene Existenz bedrohen, sondern die ganze Welt.
Angriff auf die Infrastruktur
„In Zukunft werden wir uns auf immer mehr und vor allem größere Angriffe in Form des Cyberterrorismus einstellen müssen. Ich finde das – sowohl aus technischer und gesellschaftlicher Sicht – interessant wie auch bedenklich, und aus diesem Grund bekam diese Thematik in meinem Buch einen hohen Stellenwert“, warnt Lung und schließt ab: „Die größte Gefahr für den Einzelnen im Bezug auf Cyberterrorismus, also auch mich persönlich, geht wohl von Angriffen auf kritische Infrastruktur aus, also primär auf die Stromversorgung. Sekundär wären dann auch die Wasserversorgung und die Nahrungsmittelproduktion gefährdet. In einer Zeit, in der wir von konstanter Versorgung abhängig sind, sehe ich das als die größte Gefahr.“


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