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LINZ (APA) - Das Linzer Filmfestival „Crossing Europe“ kann das 14. Jahr seines Bestehens mit einem neuerlichem Besucherrekord beschließen. 23.000 Besucher und damit im Vergleich zum Vorjahr um1.000 mehr wurden an den sechs Tagen gezählt. Die Veranstalter freuen sich bereits auf die Jubiläumsausgabe im kommenden Jahr von 25. bis 30. April 2018.

Besucherrekord beim Crossing Europe 2017. Foto: Christoph Thorwartl/www.subtext.at
Besucherrekord beim Crossing Europe 2017. Foto: Christoph Thorwartl/www.subtext.at

Der Besucherzuwachs und die damit einhergehende Überschreitung der letztjährigen Rekordmarke sei laut einer Aussendung direkt in den Kinos bei den Filmvorführungen auszumachen. Fast fünf Tage Regenwetter und der Feiertag hätten sicherlich auch zur guten Besucherbilanz beigetragen.

Spielstätten ausgelastet

Im Vergleich zum Vorjahr wurden die vorhandenen räumlichen Kapazitäten mehr genutzt und mehr Vorstellungen gezeigt. Damit sei die neuerliche Besuchersteigerung möglich geworden. Ein neuerliches Plus sei nun aber nicht mehr möglich, alle Spielstätten seien bereits sehr gut ausgelastet gewesen, hieß es auf APA-Anfrage. Für eine neuerliche Steigerung der Besucher, müssten weitere Spielstätten dazugenommen werden, was wiederum eine Frage des Budgets sei.

Stabiles Budget

Die finanzielle Lage hat sich nach Jahren der Sorge um die Zukunft der Veranstaltung stabilisiert, laut Intendantin Christine Dollhofer konnte man heuer auf rund 70 verschiedene Finanzierungs- und Kooperationspartner setzen. Insgesamt verfügt das Festival 2017 über ein Budget von rund 550.000 Euro. Nachsatz der Festivalleiterin: Eine Valorisierung der Förderbeträge wäre schon wünschenswert.

24 Weltpremieren

Insgesamt zeigte die 14. Ausgabe des Festivals 160 europäische Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus 43 Ländern, darunter 24 Weltpremieren, fast die Hälfte wurde erstmals in Österreich gezeigt.Das Programm war heuer noch stärker politisch geprägt als in den Vorjahren, etwa mit einem Streifen über französische Rechtspopulisten oder einem Schwerpunkt über das Schaffen der türkischen Regisseurin Yesim Ustaoglu.


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