Verschwörungen auf der Spur
LINZ. Mit „Paul is dead“ gelang der Linzer Initiative qujOchÖ heuer wohl eines der ungewöhnlichsten Kulturprojekte, das ab Samstag, 25. November, für 66 Stunden zu einem ganz speziellen Schauplatz in der Stadt lädt.

In der leerstehenden Wohnung des vor kurzem verstorbenen Triebwerksingenieurs Paul Mayr-hofer am Boschweg 2a (in unmittelbarer Nähe der voestalpine) wurde dessen Hinterlassenschaft über mehrere Monate hinweg gesichtet, sortiert und aufbereitet. Am Samstag, den 25. November um 20 Uhr wird die Wohnung für exakt 66 Stunden für Schaulustige geöffnet.
In den Räumen finden sich zahlreiche Hinweise zu vergangenen und aktuellen Verschwörungen. Ist die Erde rund? Wer ermordete Marilyn Monroe tatsächlich? War die Mondlandung nur ein großer Fake? Ist die Republik Österreich in Wirklichkeit nur ein Unternehmen?
Experten zu Gast
Am Eröffnungsabend überbringt Präsidentin Dominika Meindl ab 20 Uhr ausschweifende Grußbotschaften an das versammelte Volk. Am Sonntag folgt ab dem späten Nachmittag ein Screening-Marathon zu verschwörungstheoretischen Filmen und Dokumentationen (16 Uhr). Am Montagabend geht Claus Oberhauser von der Universität Innsbruck aus wissenschaftlicher Perspektive der einen oder anderen Verschwörung auf den Grund (19 Uhr).
Mehr Infos zu „Paul is Dead“ gibt es HIER


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden