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LINZ. Die österreichische Erstaufführung von „Wille zur Wahrheit“ soll ein neues Licht auf den Schriftsteller Thomas Bernhard werfen. Auf der Landestheater-Studiobühne an der Promenade wird das Stück ab Freitag, 12. Jänner, 20 Uhr, zu sehen sein.

Bernhard war einer, „der sich gegen alle Widrigkeiten seiner Zeit stellte“. Foto: Ute Lindenbeck
Bernhard war einer, „der sich gegen alle Widrigkeiten seiner Zeit stellte“. Foto: Ute Lindenbeck

Die Theaterfassung des Stücks stammt von Oliver Reese, die österreichische Erstaufführung inszeniert Verena Koch: „Man lernt Thomas Bernhard von einer ganz anderen Seite kennen.“ Dramaturg Franz Huber erzählt: „Das Stück 'Wille zur Wahrheit – eine Bestandsaufnahme von mir' setzt sich aus fünf autobiografischen Erzählungen von Thomas Bernhard zusammen. Es entsteht ein feiner, biografischer Bogen.“ Die Geschichten handeln von Bernhards Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus, von erzkatholischer Dressur im Internat, Flucht in die Kaufmannslehre sowie von den ersten künstlerischen Versuchen, die durch den Ausbruch seiner lebenslangen Lungenkrankheit und Aufenthalt im Spital und Lungensanatorium geprägt wurden.

Fünf Schauspieler

Umgesetzt wird das Stück von fünf Schauspielern, drei Studenten der Anton Bruckneruni und zwei Profis vom Landestheater.

Humorvoller Schriftsteller

Bernhard wurde in den Niederlanden geboren und wuchs in Wien, Seekirchen, Traunstein und Salzburg auf. Verena Koch weiß: „Er galt als todtrauriger Mensch, trotzdem hatte er die besten Witze. Den Humor vergisst man oft, Bernhards Werke sind jedoch voll davon.“

Termine und Karten

Weitere Vorstellungstermine: 17., 19., 24. Jänner und 2., 7., 10. und 17. Februar. Karten und Infos unter www.landestheater-linz.at


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