Dauerausstellung im Ars Electronica Center wird um drei Millionen Euro komplett erneuert
LINZ. Das Ars Electronica Center bekommt nach neun Jahren eine neue Dauerausstellung. Drei Millionen Euro investieren Ars Electronica und Stadt Linz, um dem Musik der Zukunft einen weiteren Schub zu verleihen. Die Inhaltliche Konzeption läuft, im Frühjahr 2019 wird eröffnet.

Im Jahr 2015 wurde der Deep Space um 1,2 Millionen Euro zum Deep Space 8K aufgerüstet, die Stadt Linz unterstützte damals mit 500.000 Euro. Nun folgt der nächste Schritt.
„Als Museum der Zukunft muss das Ars Electronica Center mit der Zeit gehen und neue Inhalte präsentieren. Wir müssen es wieder zukunftsfit machen. Die dafür erforderlichen Mittel sind gut investiert“, versichert Bürgermeister Klaus Luger.
Seit neun Jahren gibt es die Dauerausstellung mittlerweile, zwischenzeitlich wurde sie immer wieder adaptiert, nun wird sie komplett erneuert. „Wir sehen den Relaunch als klares Bekenntnis der Stadt zur Rolle des AEC, auch im Hinblick der Digitalisierungsstrategie und den Anspruch der Stadt Linz, die innovativste Stadt Österreichs zu werden“, so Luger.
Besucherandrang ungebrochen
Das erweiterte Ars Electronica Center – eröffnet zum Kulturhauptstadtjahr 2009 - ist das meist frequentierte Museum in Oberösterreich. Im vergangenen Jahr verzeichnete Ars Electronica mit den Museums- und Festivalbesuchern sowie der großen AEC-Schau in Berlin über 550.000 Besucher.
„Das Ars Electronica Center erhält Aufträge aus der ganzen Welt und ist ein wichtiger Botschafter und Aushängeschild für die Stadt. Daher ist diese Investition auch so wichtig“, so Kulturstadträtin und Beiratsvorsitzende der Ars Electronica Linz GmbH & Go KG Doris Lang-Mayerhofer. „Ars Electronica ist erfolgreicher denn je, das Ars Electronica Center ist nicht nur ein Kunstmuseum und ein Science Center sondern mit seiner Vermittlungsarbeit auch eine „Schule der Zukunft“.
1,5 Millionen von der Stadt
Insgesamt drei Millionen Euro werden investiert, 1,5 Millionen davon macht die Stadt Linz locker. Diese Sonderfinanzierung des Projekts „AEC 2020“ soll der Gemeinderat im April 2018 beschließen.
Ars Electronica und die Stadt Linz werden die Neuaufstellung alleine stemmen, Land OÖ und Bund stellen keine Beiträge für das Großprojekt zur Verfügung. Ars Electronica wird die gesamten drei Millionen vorfinanzieren, die Stadt gibt über fünf Jahre jährlich einen Zuschuss von 300.000 Euro, wie der Finanzdirektor der Stadt Linz Christian Schmid erläutert.
Eröffnung im Frühjahr 2019
Das Ars Electronica-Team wird dieses Jahr das inhaltliche Konzept der neuen Hauptausstellung erarbeiten. Zwischen Jänner und April 2019 soll die Ausstellung baulich umgesetzt werden. Geplante Eröffnung: Ende Mai/Anfang April 2019. Zum Inhalt der Ausstellung wird vorerst noch nichts verraten.


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