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LINZ. Am Sonntag, 30. September lädt das Bundesdenkmalamt zum Tag des Denkmals 2018. Unter dem Motto „Schätze teilen – Europäisches Kulturerbejahr“ steht auch in Linz wieder viel Interessantes bei freiem Eintritt am Programm.

Die "Aphrodite" im Nordico. Foto: Bernhard Stadlbauer
  1 / 4   Die "Aphrodite" im Nordico. Foto: Bernhard Stadlbauer

Anlässlich „100 Jahre Erste Republik“ wird ein exklusiver Stadtrundgang durch die Linzer Innenstadt angeboten. Dabei werden Ereignisse und Orte beleuchtet, die Linz als Stadt geprägt haben. Treffpunkt ist um 9 Uhr beim Lentos.

Liebe, Kunst, Politik bei Stifter

Im OÖ. Literaturmuseum im StifterHaus gibt's um 14 Uhr eine Sonderführung durch die Ausstellung „Bezwingung seiner selbst – Liebe, Kunst und Politik bei Adalbert Stifter“. Am St. Barbara Friedhof wird am Tag des Denkmals (16 Uhr) ein neues Projekt präsentiert: Friedhofsführung mit Spartphone, mit dem Verein „Zur Erinnerung“. So sind auf Gräbern wie jenem von Stifter QR-Codes angebracht, über die Infos abgerufen werden können.

Diskussion zu NS-Zeit

Im Stadtmuseum Nordico diskutieren Autor Martin Pollack, Historikerin Birgit Kirchmayr, Künstler Alexander Jöchl und Nordico-Leiterin Andrea Bina über den Umgang mit Spuren des Nationalsozialismus, auch im Kontext der aktuellen Schau zur Aphrodite-Statue im Nordico. Start ist um 16 Uhr im Festsaal. Schon um 15 Uhr wird zur Kuratorinnenführung geladen, Anmeldung erbeten unter Tel. 0732/7070.

Weitere spezielle Veranstaltungen gibt“s im Deep Space im Ars Electronica Center, im Bauernbergpark oder im Linzer Schloss.

Alle Veranstaltungen und Details: www.tagdesdenkmals.at


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Beatrix Franza
Beatrix Franza
28.09.2018 13:49

Rückblick in die Geschichte

Ich finde es toll, dass die Stadt Linz Führungen und Ausstellungen (Eventreihe) zu diesem Thema erstellt. Ich bin der Ansicht, dass es sehr wichtig ist, sich vergangenes immer wieder vor Augen zu halten und erneut aufzuarbeiten, damit man dieselben Fehler nicht wieder macht. Denn was vor knapp 80 Jahren unter anderem in Österreich passiert ist, sollte nicht wieder stattfinden. Jedoch sollte man nicht auch die schönen Dinge aus der Vergangenheit vergessen. Deswegen ist es toll, dass die Veranstaltungsreihen über Denkmäler sich auch damit befassen. Das bringt auch wieder ein bisschen Licht in die dunkle Vergangenheit.