Linzer Autor Volker Raus präsentiert neuen Krimi "Martinigans": "Kein leicht verdauliches Thema"
LINZ. Seinen mittlerweile sechsten Kriminalroman präsentiert der Linzer Autor Volker Raus. Mit „Martinigans“ nimmt er sich dabei ein brennendes Thema vor: Massentierhaltung und die Machenschaften der Lebensmittelindustrie.

Bei einem „Ganslessen“ in einem Linzer Innenstadtlokal bricht ein junges Paar tot zusammen. Ihr Essen war vergiftet worden. Vermutet wird ein Anschlag einer Tierschutzorganisation. Polizeiinspektor Bernhard Kain, Sohn einer bekannten Linzer Rechtsanwaltsfamilie, zweifelt daran und erhält trotz seiner Jugend die Erlaubnis, eigene Ermittlungen aufzunehmen. Dieser verfolgt den Weg bis zurück zum Produzenten und stößt dabei auf die Methoden und Machenschaften der internationalen Tierindustrie ...
„Sehe mich als Aufrüttler“
Eineinhalb Jahre lang hat sich Raus in die Materie eingearbeitet. „Kain erlebt in meinem Krimi genau das, was ich in meiner Recherche erlebt habe. Mir geht es darum, brennende gesellschaftliche Themen, die jeden betreffen, für ein breites Publikum aufzubereiten. Es ist kein leicht verdauliches Thema, aber ich sehe mich als Aufrüttler“, so Raus, der nach seinen Recherchen seinen eigenen Fleischkonsum drastisch reduziert hat.
Start einer neuen Krimireihe
Raus hat in allen seinen bisherigen Linz-Krimis gesellschaftspolitische Themen in den Mittelpunkt gestellt. Mit „Martinigans“ startet er eine neue Reihe rund um Polizeiinspektor Kain, der in der „Wachstube“ Hauptplatz seinen Dienst versieht.
Präsentation mit Balluch
„Martinigans“ ist im Verlag federfrei erschienen. Raus präsentiert es erstmals am Donnerstag, 8. November im Casineum Linz. Ebenfalls mit dabei: Martin Balluch, Obmann des Vereins gegen Tierfabriken, im Gespräch mit Walter Witzany.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden