"Kaltes Herz"-Uraufführung im Theater Phönix - Die Sucht nach Reichtum
LINZ. Uraufführung feiert das Stück „Kaltes Herz“ am Donnerstag, 31. Jänner im Theater Phönix. Autor Volker Schmidt hat dafür das Wilhelm Hauff-Märchen „Das kalte Herz“ ins Heute versetzt.

„Wieviel Herzenskälte benötigt unser kapitalistisches System, um bestehen zu können? Was steckt hinter dem unbändigen Wunsch mancher Menschen, unendlich viel Geld zu haben?“ – Diese und weitere Fragen will Volker Schmidt mit seiner Neuschreibung erörtern. Er hat die ganz unmärchenhafte Geschichte von Peter Munk – seine Entwicklung vom armen, unzufriedenen Träumer zum herzlosen Unternehmer, der letztendlich zum Mörder wird – neu verfasst.
Empathie und Kapitalismus vereinbar?
„Mich hat interessiert, was für Gültigkeit Märchen heute noch haben und die Frage, wie sehr Empathie und Kapitalismus vereinbar sind“, so Schmidt. Der mehrfach ausgezeichnete Autor, den eine jahrelange Zusammenarbeit mit dem Theater Phönix verbindet, übernahm für „Kaltes Herz“ auch gleich die Regie und die Bühnengestaltung. Märchenhafte Elemente werden über eine Traumebene eine Rolle spielen. Angelegt werde das Stück als eine Art Stationentheater, das mit viel Bewegung auf die Bühne kommt.


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