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"Das Gehirn des Menschen – die Evolution in Vollendung?": Ars Electronica Center fragt bei Themenwochenende genauer nach

Karin Seyringer, 02.07.2019 15:01

LINZ. Mittels Brain-Computer-Interface Billardkugeln versenken, Kraft der Gedanken Bilder malen, einen Roboter kennenlernen, dessen künstliches neuronales Netz eine digitale Kopie des Nervensystems eines Rundwurms ist: Beim nächsten Themenwochenende des Ars Electronica Center - präsentiert von Tips - dreht sich alles um das Gehirn. Von Donnerstag, 4. Juli bis Sonntag, 7. Juli, findet es statt.

recoveriX: Schlaganfall-Rehabilitation – g.tec medical engineering Foto: vog.photo
  1 / 3   recoveriX: Schlaganfall-Rehabilitation – g.tec medical engineering Foto: vog.photo

Seit Ende Mai begeistert die neue Dauerausstellung „Compass – Navigating the Future“ im Ars Electronica Center Linz. Schon mehr als 22.000 Besucher wurden in der neuen Ausstellung gezählt.

Von 4. bis 7. Juli findet im AEC das Schwerpunktwochenende „Das Gehirn des Menschen – die Evolution in Vollendung?“ statt, präsentiert von Tips. Das ganze Wochenende lang finden Vorträge, Führungen, Workshops und mehr statt.

Mit Wachkoma-Patienten kommunizieren und mehr: g.tec als Vorreiter

Wie kann man mit Wachkoma-Patienten kommunizieren, wie werden Gehirn-Computer-Schnittstellen in der Medizin eingesetzt – und zwar in der Schlaganfalltherapie? Das sind nur zwei Fragen, denen sich das Themenwochenende widmet. Vorreiter gerade in diesen Bereichen ist das Schiedlberger Unternehmen g.tec medical engineering. Alexander Heilinger von g.tec wird das Schwerpunktwochenende auch gleich eröffnen: Am Donnerstag, 4. Juli, 19 Uhr, erzählt er im Deep Space Live unter anderem, wie Brain-Computer-Interfaces (BCIs) helfen können, mit Wachkoma-Patienten in Kontakt zu treten.

Weitere Expertenvorträge geben Einblicke in die Robotersteuerung über Gehirnströme (Samstag, 11 Uhr), informieren darüber, wie die Kommunikation zwischen Herz und Gehirn funktioniert (Samstag, 15 Uhr) oder geben Einblicke über verschiedene Methoden zur Vermessung des menschlichen Gehirns (Sonntag, 11 Uhr).

Neueste Technologie in der Medizin

Welche Anwendungsbereiche Brain Computer Interface Systeme bereits in der Medizin haben, zeigt g.tec medical engineering Freitag, Samstag und Sonntag zu vor: So wird mit „recoverX“ eine Neurotechnologie für die Rehabilitation von Schlaganfallpatienten präsentiert, die helfen soll, die Funktion von Armen und Beinen zu verbessern. An allen drei Tagen wird zu fixen Zeiten auch das System „mindBeagle“ vorgestellt - dieses ermöglicht neue Einblicke über das Ausmaß der Wahrnehmung von ALS- oder Komapatienten.

Workshops zum selber testen

Natürlich dürfen die Besucher auch selbst mitmachen. So kann beim Workshop „BrainPool“ (Freitag bis Sonntag) über das neue Brain Computer Interface „Unicorn“ ein Neuronen-Spiel gespielt werden, angelehnt an Poolbillard. Drei Personen können durch fokussiertes Denken dabei Roboter „Shpero“ steuern, damit dieser alle Billardkugeln einwirft. Der Workshop „Malen ohne sich zu bewegen“ (Freitag bis Sonntag) ermöglicht es Besuchern, mit Hilfe einer Brain-Computer-Interface-Kappe ein Bild zu malen, ohne einen Finger zu bewegen – das digital entstandene Bild kann man anschließend per Mail versenden.

Mit Tips 1+1 gratis

Für Tips-Leser, die an diesem Schwerpunktwochenende mit einer Tips-Ausgabe ins AEC kommen, gilt beim Eintritt die Aktion 1+1 gratis.

Das vollständige Programm mit allen Zeiten gibt's hier zu finden.


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