folkshilfe im Interview: „Es ist großartig, wenn man von seiner Leidenschaft leben kann“

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Valerie Himmelbauer Valerie Himmelbauer, Tips Redaktion, 09.12.2019 15:07 Uhr

LINZ. Neues Album, ausverkaufte Tour, ein Riesen-Sommer-Open-Air-Konzert auf der Donaulände 2020 und ein äußerst erfolgreiches Jahr 2019: Für die Band folkshilfe könnte es gar nicht besser laufen, wie die Jungs auch im Tips-Interview erzählen. Tips verlost zwei Stück des neuen Albums „Sing“.

Tips: Ihr habt gerade eure Tour der Regionen beendet, was haben euch die Konzerte bedeutet?

folkshilfe: Die Tour war ein schöner Jahresausklang voller Highlights: Wir waren heuer Headliner auf der Donauinsel, haben als erste Band mit Quetschn am Novarock gespielt und unser drittes Album „Sing“ am 29. November herausgebracht. Wir können viel Kraft tanken, wenn wir bei ausverkauften Konzerten mit unseren Fans feiern.

Tips: Das neue Album wurde heiß erwartet... Worum geht es?

folkshilfe: Es ist sicher das reifste Album von folkshilfe. Wir haben uns wieder intensiv mit den Möglichkeiten rund um die Quetschn und dem Synthesizer auseinandergesetzt und auch die Ästhetik des Dialekts weiterentwickelt. Es gibt Liebeslieder, aber auch politische Songs und Lieder, die den Sommer heraufbeschwören sollen. Etwas ganz Besonderes ist der Song, den wir mit dem Linzer Hip-Hopper Average geschrieben haben.

Tips: Habt ihr das Gefühl, dass ihr euch weiterentwickelt habt?

folkshilfe: Wir konnten uns Zeit nehmen, um an unserem Sound zu feilen und noch einmal ganz unterschiedliche Klang-Ästhetiken zu entwickeln. Natürlich entwickelt man sich weiter und will auf das letzte Album noch eins draufsetzen, was auch gut losgegangen ist: Immerhin sind die beiden ersten Singles „Nirwana“ und „Hey Du“ auf Ö3 gelaufen und bei unseren Fans sehr gut angekommen. Die sind unser Gradmesser. Es ist großartig, wenn man von seiner Leidenschaft leben kann und deshalb nehmen wir unsere steigende Bekanntheit sehr gerne an und sind uns auch in der Öffentlichkeit nie für ein Selfie zu schade.

Tips: An der Donaulände findet nächstes Jahr ein Open-Air-Abschlusskonzert statt. Wie geht es euch damit?

folkshilfe: Das ist schon ein sehr großer Schritt. Aber wir freuen uns drauf und es ist der nächste logische Schritt nach der ausverkauften Show mit 3.000 Leuten im Brucknerhaus. Wenn wir daran denken, dass wir nächstes Jahr am 18. Juli gemeinsam mit Edmund vor tausenden Leuten unser erstes großes, eigenes Open Air spielen, dann beginnt es schon leicht zu kribbeln.

Tips: Wie stressig ist das Tourleben mittlerweile für euch?

folkshilfe: Wir sind über 100 Tage im Jahr im Tourbus, dazwischen im Studio und im Proberaum, da bleibt momentan wenig Zeit, um richtig auszuspannen. Umso schöner ist es, dass wir Jänner und Februar mal fast keine Konzerte haben und wieder Zeit, um im Proberaum zu musizieren und Urlaub zu machen.

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