Wechsel in der Ars Electronica-Geschäftsführung
LINZ. Wechsel in der Geschäftsführung von Ars Electronica: Diethard Schwarzmair ist nach fast zwölf Jahren als Kaufmännischer Geschäftsführer von Ars Electronica in den verdienten Ruhestand gegangen. Markus Jandl folgt ihm nach. Der 38-Jährige ist seit 15 Jahren bei Ars Electronica tätig und kennt das Unternehmen als bisheriger Prokurist und Leiter der Abteilung Corporate Finance bestens.

Pünktlich zum Auftakt des Linzer Kulturhauptstadtjahres „Linz 09“ und der feierlichen Eröffnung des auf 6.500 Quadratmeter erweiterten „Museums der Zukunft“ wurde Diethard Schwarzmair am 1. Jänner 2009 zum Kaufmännischen Geschäftsführer von Ars Electronica bestellt. In den darauffolgenden fast zwölf Jahren sollte der Manager maßgeblichen Anteil am bis heute andauernden Höhenflug der Linzer Plattform für Kunst, Technologie und Gesellschaft haben. Mit 31. August 2020 geht Diethard Schwarzmair nun in Pension und übergibt an Markus Jandl, bislang Leiter der Corporate Finance und Prokurist der Ars Electronica Linz GmbH & Co KG.
Rekordbilanz
„Die Ars Electronica ist die international bedeutendste Marke der Kulturstadt Linz. Diethard Schwarzmair hat diese Entwicklung im letzten Jahrzehnt offensiv und mit Sicherheit als kaufmännischer Leiter vorangetrieben. Mit knapp 20 Millionen Euro Erträgen und einer Eigenkostendeckung von 71 Prozent wurde das Vorjahr mit einer – auch vom Kontrollamt gewürdigten – Rekordbilanz abgeschlossen. Die weltweiten Projektaufträge sind nicht nur wesentlicher Teil der Kompetenz von Ars Electronica, sondern sichern auch wirtschaftlich den Linzer Museumsbetrieb, das Festival und den Prix“, würdigt Beirats-Vorsitzende Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer die hervorragende Leistung von Diethard Schwarzmair und bedankt sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Wirtschaftlicher Erfolg und Corona-Krisenmanager
Trotz eines mitunter schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes und rückläufiger öffentlicher Gelder, gelang es Ars Electronica in den vergangenen elf Jahren nicht nur inhaltlich-künstlerisch, sondern auch wirtschaftlich sehr erfolgreich zu agieren. Mit raschen Entscheidungen sorgte Diethard Schwarzmair zuletzt in der Akutphase der Coronakrise für Stabilität innerhalb des Unternehmens.
Am 31. August 2020 geht Diethard Schwarzmair in Pension. Er legt mit der Geschäftsführung der Ars Electronica Linz GmbH & Co auch jene der Kreativität, Kultur & Veranstaltungen der Stadt Linz Holding GmbH sowie diverse weitere Geschäftsführerfunktionen, die er in den letzten drei Jahre ausübte, zurück.
Markus Jandl folgt nach
Gewissermaßen am Vorabend des diesjährigen Festivals übernimmt Markus Jandl als neuer kaufmännischer Geschäftsführer von Ars Electronica. Seit nunmehr 15 Jahren bei Ars Electronica tätig, kennt der 38-jährige das Unternehmen bestens und hat als Prokurist und Leiter der Abteilung Corporate Finance bereits in der Vergangenheit eine zentrale Rolle bei allen wesentlichen kaufmännischen Entscheidungen gespielt.
Sein erstes großes Projekt als Geschäftsführer ist bereits in Umsetzung begriffen: die Erneuerung und Erweiterung der kaufmännischen Software-Systeme, die eine weitere Effizienzsteigerung und Professionalisierung der internen Abläufe ermöglichen sollen. Die größte Herausforderung der nächsten Monate und Jahre sieht Markus Jandl aber freilich in der Bewältigung der Corona-Krise, die Ars Electronica massiv trifft, gerade weil das Unternehmen so erfolgreich darin war, Einnahmen aus Projektgeschäft, Auftragsforschung und Ticketverkäufen zu erzielen. „Wir wären aber nicht Ars Electronica, würden wir diese Krise nicht als eine Herausforderung begreifen, die wir bestmöglich meistern wollen“, ist Jandl zuversichtlich. „Wir sind deshalb schon mitten drinnen, in der Entwicklung und Erprobung neuer Strategien und Tools, mit denen wir unsere gemeinwirtschaftlichen genau wie unsere erwerbswirtschaftlichen Aktivitäten auch in Zukunft erfolgreich gestalten wollen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden