Kunstuni Linz startet bunt und frech ins neue Semester
LINZ. Zum Start ins neue Studienjahr hat sich die Kunstuni eine besondere Aktion einfallen lassen: Beim Wettbewerb „Und es schlug die Augen auf“ haben Studierende und Absolventen mit dem Erscheinungsbild des Gebäudekomplexes am Linzer Hauptplatz experimentiert.

In den vergangenen Wochen wurden die Fenster und Türen im Erdgeschoß der beiden Brückenkopfgebäude nach außen hin bespielt. Gesucht waren Interventionen, die das Verhältnis der Universität zum Stadtraum und damit das Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit thematisieren.
Vier Siegerprojekte
Jetzt stehen die vier Siegerprojekte fest.
Elisabeth Maurer hat mehrere Tore der Kunstuni-Gebäude mit Plissee-Fächern geschmückt. Mit der performativen Projekt „We Are The Building“ untermauert Simone Barlian die Bedeutung von Menschen für Architekturen. Angela Pressler thematisierte in ihrer Performance „hop(p)e - vorwärts - rückwärts - seitwärts STOP“ die pandemiebedingten Grenzkontrollen. Michaela Andrae bespielte Fenster mit ihrer Video-/Audio-Arbeit „Collapse through conformity“, die sich kritisch mit Konformität auseinandersetzt.
Kunstuni soll noch sichtbarer werden
Für Rektorin Brigitte Hütter ist der Wettbewerb „ein wichtiger Baustein bei unserem Bestreben, im Stadtbild noch viel sichtbarer zu werden“. Sie verweist auf die einzigartige Lage zwischen Donau und Hauptplatz, einem der größten umbauten Plätze Europas. „Diese exzeptionelle Verortung kann ein wertvoller Katalysator für die Strahlkraft unseres Hauses sein“, so Hütter. Zur künftigen Gestaltung der Außenfassade der Kunstuni sei sie ebenso in konstruktivem Kontakt mit der Bundesimmobiliengesellschaft BIG und dem Bundesdenkmalamt.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden