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LINZ. Immer wieder verschwinden architektonisch bedeutende Räume, weil sie abgerissen werden oder für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich sind. Das afo architekturforum oberösterreich widmet ihnen jetzt eine Ausstellung.

Das afo architekturforum oberösterreich widmet Räumen, die verschwinden, eine Ausstellung. (Foto: Violetta Wakolbinger)

Die Hörstadt - Labor für Akustik, Raum und Gesellschaft - begann vor einigen Jahren, Räume vor dem Verschwinden akustisch zu archivieren. So wurden bisher ausgewählte Räume akustisch vermessen und mittels Raumimpulsantworten und Tonaufnahmen dokumentiert. Auf diese Weise sind unter anderem Kompositionen zur Eisenbahnbrücke in Linz, zu den Taggerwerken in Graz sowie zum Nationalratssaal in Wien entstanden.

Installation zur Erinnerung an Raum

Mit „Resurrexit - Translokale Monumente“ ist ab Donnerstag, 29. Oktober, eine dazugehörige Ausstellung im afo architekturforum oberösterreich zu sehen. Gemeinsam mit der Fotokünstlerin Violetta Wakolbinger ist eine audiovisuelle Installation entstanden, die die Erinnerung an Raum und Architektur auf einer visuellen Ebene fortführt. Die Kompositionen selbst wurden in Vinyl gepresst und sind in Form einer Doppel-Schallplatte zugänglich.

An der Ausstellung sind Katharina Klement, Dino Spiluttini, Electric Indigo, CHRA, Ulla Rauter, Anatol Bogendorfer, Peter Kutin, Peter Androsch und Petra Wurz, HERBST, Wolfgang Dorninger und Nebojša Krulanović sowie Violetta Wakolbinger beteiligt. Die Ausstellung wird am Mittwoch, 28. Oktober, um 19 Uhr eröffnet und bis 14. November zu sehen sein.

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