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LINZ. Die Ausstellung „Manfred Koutek. Neue Werke“ wird am Montag, 31. Mai, von 15 bis 20 Uhr in der Galerie der Kunstschaffenden im OÖ Kulturquartier eröffnet. Den Schwerpunkt bilden die neuen abstrakten Werke, die der gebürtige Linzer seit 1979 ständig weiterentwickelt hat, dabei liegt das Hauptaugenmerk auf den neuartigen „Streifenkompositionen“ in Mischtechnik. Ebenfalls zu sehen ist eine kleine Auswahl an naturalistischen Bildern.

 (Foto: Manfred Koutek)
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Der 1951 in Linz geborene Manfred Ludwig Ernst Koutek begann seine permanente Ausstellungstätigkeit 1974. Seither waren seine Arbeiten in rund 300 Ausstellungen in Galerien, Museen und Kulturinstitutionen im In- und Ausland zu sehen.

„Kunst ist sichtbar gemachtes Leben“ – unter diesem Motto entstehen die Werke des geborenen Linzers. Aus seinen anfangs surrealistischen Sujets entwickelte er ab 1979 eine abstrakte Formensprache, die in seinem Gesamtwerk überwiegt, doch parallel dazu entstand aus seinen Naturstudien die ihm eigene naturalistische Darstellung, vorwiegend in grafischer Form. Koutek bezeichnet seine beiden Darstellungsformen mit „Abstrakter Surrealismus“ und „Romantischer Naturalismus“, doch er schafft auch Werke, in denen informelle und realistische Aspekte ineinander fließen. Eines aber haben alle Koutek-Werke gemein: Sie sind unverkennbar in ihrer rhythmischen Dynamik und seiner eigenwilligen Farbgebung.

Ein Hauptaugenmerk der Ausstellung liegt auf den seit 2013 entstandenen neuen „Streifenkompositionen“, bei denen Koutek Landschafts- und Natureindrücke mit ausdrucksstarker Farbigkeit in einer Art horizontaler Übereinander Schichtung abstrahiert umsetzt. Es sind Naturauren, die seine Wahrnehmungen und Gefühle wiedergeben. So bilden sie für den jeweiligen Betrachter ein Gerüst für die eigene subjektive Vorstellung, Kontemplation und das Unterbewusstsein. Allesamt wirken diese neuen Koutek Werke wie Geschwisterbilder, dennoch hat jedes einzelne von ihnen eine andere Bildhaftigkeit vom Ausdruck und der suggestiven Wirkung. Da sind in sublimierter Form verschiedene Landschaftsformen, Vegetation, Wasserspiegelungen und Horizonts Überlagerungen in verschiedenen Einwirkungen von Licht, Schatten und Himmelsstimmungen.

Ebenfalls zu sehen ist eine kleinere Werkauswahl seines unverkennbaren, naturalistischen Schaffens. Da sind Landschaften, Architektur– und Körperbilder, dem Sichtbaren treu und doch so sehr von seiner eigenen Art geprägt, dass sie zu verwandelten Wirklichkeiten werden.

Manfred Koutek ist an den Samstagen (5., 12., 19. Juni) und an den Donnerstagen 10. und 24. Juni während der Ausstellungsdauer anwesend und steht für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Ausstellungsdauer bis 25. Juni

Öffnungszeiten: Mo-Fr 15-19 Uhr, Sa 13-17 Uhr


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