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LINZ/STEYR. Von 16. bis 26. Juni werden Linz und die Landesausstellung in Steyr zum Zentrum des Theaters für junges Publikum. Beim Schäxpir Theaterfestival stehen 30 Stücke an 15 Spielstätten auf dem Programm. Interessierte haben derzeit die Möglichkeit, Karten zu gewinnen.

von links: Festivalleiterin Cornelia Lehner, Kulturdirektorin Margot Nazzal, Landeshauptmann Thomas Stelzer und die künstlerische Leiterin Julia Ransmayr zeigen die "Schäxpir Straßenbahn", die derzeit in Linz unterwegs ist. Sie soll zur Anreise zum Festival mit Öffis anregen. (Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer)

Beim Theaterfestival Schäxpir sind von 16. bis 26. Juni Theater, Tanz und Performances zu sehen. Insgesamt werden 30 Stücke aus sechs Nationen an 15 unterschiedlichen Spielstätten wie im Landestheater und Theater Phönix aufgeführt. „Aus der kollektiven Phantasie entsteht die übernatürliche Kraft der Kunst. Theater ist das super natural der Realität“, meint die künstlerische Leiterin Julia Ransmayr, die sich bereits auf den Start des Festivals freut. In diesem Jahr werden Fragen nach der Veränderung unseres Planeten, zur Natur und dem menschengemachten Klimawandel, aber auch zu Gemeinschaft und Utopien im analogen sowie digitalen Raum gestellt. Zudem wird auf mehr Koproduktionen mit der lokalen Szene als sonst gesetzt. „Ungewöhnliche Zeiten verlangen nach übernatürlichen Maßnahmen. Die Kunst kann Dinge, die die Wirklichkeit nicht zu leisten vermag“, sagt die künstlerische Co-Leiterin von Schäxpir Sara Ostertag.

Schäxpir-Straßenbahn

Eine gewohnte Maßnahme ist der Schäxpir Cityrunner, der aufmerksamen Verkehrsteilnehmenden möglicherweise bereits aufgefallen ist. Grafikerin Diesmal hat Julia Edlmair das Design für die Straßenbahn entworfen. „Der hohe künstlerische Anspruch von Schäxpir spiegelt sich sichtbar in der gelungenen Umsetzung der Straßenbahn wider. Die Kunstaktion soll die Vorfreude auf gemeinsame kulturelle Begegnungen im Rahmen der 11. Ausgabe des Festivals weiter steigern und zur klimafreundlichen Anreise mit Öffis anregen“, hielt Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) beim Lokalaugenschein fest. Heuer gilt erstmals jede Eintrittskarte am jeweiligen Veranstaltungstag als Fahrschein, und zwar in allen Fahrzeugen der Linz AG Linien innerhalb der Kernzone (zwei Stunden vor der Veranstaltung, danach bis Mitternacht).

„Lange Zeit war nicht klar, ob das renommierte Festival und Leitprojekt in der Kulturarbeit des Landes Oberösterreich tatsächlich stattfinden kann. Mit der Straßenbahn ist nun ein sichtbarer Auftakt für das Stattfinden gelungen“, ergänzt Kulturdirektorin Margot Nazzal, die bei dem Theaterfestival erstmals in ihrer neuen Funktion dabei ist. Damit das Festival durchgeführt werden kann, wurde ein Corona-Sicherheitskonzept entwickelt, das unter anderem Lüften, Desinfektion und das Tragen von FFP2-Masken vorsieht. Das Team und die Kunstschaffenden unterliegen einer Testpflicht.

Karten zu gewinnen

Tips verlost derzeit wie berichtet Freikarten für Stücke wie „Nachts“ und „The wave“. Bei Schäxpir selbst gibt es drei Mal je zwei Karten für „#schalldicht“ und „Nachts“ zu gewinnen. Dafür ist ein originelles Foto von sich mit der Schäxpir Straßenbahn zu machen und per E-Mail einzureichen. Alternativ kann das Bild auch auf Facebook hochgeladen und das Theaterfestival für junges Publikum dabei markiert werden.

„#schalldicht“ im Theater Phönix ist eine interdisziplinäre Aufführung aus Musik, Körper und Raum, bei der vier Jugendlichen in einem Tonstudio gefolgt werden kann. Bei „Nachts“ handelt es sich um ein Stück des belgischen Regisseurs Louis Vanhaverbeke, der darin dem Drang des Normalseins nachgeht. Das detaillierte Festivalprogramm findet sich auf der Webseite von Schäxpir. Da der Andrang auf Karten groß ist, empfiehlt das Team, bereits jetzt Tickets zu kaufen. Das ist sowohl online als auch ab 10. Juni beim Ticket Container am OK-Platz in Linz möglich (täglich 9 bis 12, 14 bis 19 Uhr, ausschließlich Barzahlung). 


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