Die Ars Electronica erobert auch die Linzer Innenstadt
LINZ. Das Ars Electronica Festival startet - neben zahlreichen Angeboten am JKU Campus und im Ars Electronica Center wartet auch die Innenstadt mit viel Programm auf. Teil des Festivals sind auch die Kunstuni Linz mit viel Programm, sowie das Atelierhaus Salzamt mit einer Ausstellung. Nicht fehlen darf natürlich die CyberArts-Schau im OK im OÖ Kulturquartier.

Von 8. bis 12. September findet die Ars Electronica 2021 unter dem Motto „A Now Digital Deal“ statt. Neben dem JKU-Campus als Hauptaustragungsort gibt's auch in der Innenstadt zahlreiche Ausstellungen und Projekte zu erleben.
Im OK im OÖ Kulturquartier ist traditionell die CyberArts-Schau, die Ausstellung der besten Prix Ars Electronica-Projekte zu sehen, allen voran die Goldenen Nica-Preisträger. Insgesamt 20 Projekte werden präsentiert.
„Loops of Wisdom“ an der Kunstuni
Die große Ausstellung „Loops of Wisdom“ an der Kunstuni am Hauptplatz geht der Frage nach, wie Wissen über die Welt generiert wird und warum angesichts des Zustands der Welt trotz all diesen Wissens recht wenig Weisheit entwickelt wird. Die Aktivitäten der Kunstuni beim Festival sind heuer so groß wie nie, so Rektorin Brigitte Hütter, beide Hauptgebäude werden bespielt sowie die Galerien, im Innenhof Hauptplatz acht wird die „Akademie der Gedanken“ eingerichtet, zum verweilen, diskutieren und experimentieren.
Salzamt
In Kooperation mit dem Ars Electronica Festival präsentiert der Bildraum im Atelierhaus Salzamt drei aufstrebende künstlerische Positionen: Simon Lehner, Flavia Mazzanti und Michaela Putz. Die Ausstellung umfasst eine zum Ars Electronica Festivalthema kuratierte Auswahl an Video-Arbeiten, Fotografien, Vorstudien und Skizzen, eine Raumintervention sowie eine VR-Installation. Die Schau ist eine Koproduktion von Salzamt, Bildraum Wien und Ars Electronica.
Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 7. September, 19.30 Uhr, im Salzamt, Obere Donaulände 15. Die Schau wird bis zum 24. September zu sehen sein.
„There is no Planet B“ im Ars Electronica Center
Im AEC schließlich wartet die neue Ausstellung „There is no Planet B“, die gemeinsam mit dem Klima- und Energiefonds entwickelt wurde. Künstlerische Projekte machen bewusst, dass es nicht an Lösungen mangelt, sondern am Willen, diese einzusetzen.
Dazu gibt's die mit der Arbeiterkammer OÖ entwickelte Ausstellung „Arbeit in und an der Zukunft“ im Center zu sehen. Und das Futurelab blickt anlässlich 25 Jahre zurück und nach vorne.
Im Deep Space 8K wartet zudem ein speziell für das Festival zusammengestelltes Line-UP, von Gigapixeln von Picasso-Gemälden bis von Visualisierungen begleitete Klavierkonzerte.
Pre Opening Walk
Auch wenn das Festival offiziell erst am Mittwoch startet, wartet auch schon am Dienstag ein Pre-Opening-Walk durch das OK, die Kunstuni, das Salzamt und das Ars Electronica Center. Am Beispiel preisgekrönter Werke der CyberArts-Ausstellung wird gezeigt, wie die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts neue Technologien nutzt, um Gewalt, Terror und Kriege zu dokumentieren. Eine einmalige Sammlung essbarer Erdproben aus der ganzen Welt macht deutlich, das unser Umgang mit der Natur immer auf uns selbst rückwirkt. Krönender Abschluss des Walks ist „Pianographique“ mit Klaviermusik von Maki Nameawa und Echtzeit-Visualisierungen von Cori O'Lan.


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