„There Is No Planet B“ zeigt neue Ausstellung im Ars Electronica Center
LINZ. Mit der Ausstellung „There Is No Planet B“ zeigen der Klima- und Energiefonds und das Ars Electronica Center im Rahmen des Ars Electronica Festivals, wie die anstehende Energiewende aussieht und dass es nicht an tragfähigen Konzepten mangelt.

„Der Titel „There Is No Planet B“ trifft es gut. Es könnte aber einen Plan B wie Bewusstsein und Besonnenheit geben, wenn wir uns endlich dieser Thematik annehmen. Zahlen lösen bei den Menschen nicht viel aus, Umweltkatastrophen sorgen für kurzweiliges Bewusstsein und Entsetzen, aber Kultur kann langfristig zu dem Bewusstsein der Menschen beitragen“, so Gerfried Stocker, der Künstlerische Leiter des Ars Electronica. Energie sei die Grundlage jeglichen Lebens. Die Gesellschaft müsse einen Lifestyle entwickeln, der nicht dazu führe, dass Personen in Österreich Jahr für Jahr die Ressourcen von 3,5 Erden aufbrauchen.
Leben, Klima und Klimakrise
Die künstlerischen Arbeiten der Ausstellung zeigen, wie Atmosphäre, Klima und Wetter zusammenhängen und wie leistungsfähig, aber auch empfindlich das irdische Ökosystem und sein Gleichgewicht sind. Das oben abgebildete „Life Support System“ verdeutlicht die immense Leistung des Ökosystems und zeigt die oft unterbewertete Arbeit unserer Biosphäre. Das Experiment besteht aus einem Quadratmeter Weizen, der künstlich in einer geschlossenen Umgebung aufgebaut wird und alle Inputs wie Wasser gemessen werden. Dieses Verfahren macht deutlich, welche ungeheuren Aufwendungen nötig sind, um den menschlichen Nahrungsmittelbedarf in einer geschlossenen und künstlichen Umgebung zu decken. Die Ausstellung soll auch zeigen, dass es hier „nur“ darum gehe, endlich ins Tun zu kommen.


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